Dieses Gedicht hängt seit meines kurzen Semesters an der Uni Mainz immer an meinem Badezimmerspiegel und sorgt dort Morgen für Morgen für gute Laune. Ich habe keine Ahnung, von wem es ist. Ich habe damals (1999) in einer 2er-WG im Studentenwohnheim gewohnt, und dort hatte meine Mitbewohnerin Deborah das Gedicht ins Badezimmer gehängt. Seitdem begleitet es mich, und vielleicht mag ja auch der eine oder andere von Euch es an seinem Spiegel veröffentlichen…?
MORGENWONNE
Ich bin so knallvergnügt erwacht,
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lacht, die Seife lacht,
Es dürstet mich nach Lüften.
Aus meiner tiefsten Seele steigt
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.

Dienstag, 8.Juli 2008 um 20:32 |
waoh, liebe Mareike, daraus springt ja die wahre Lebensfreude…schön, vielleicht häng ichs mir lieber an den Computer, im Badezimmer sind meine Augen noch nicht so weit auf:-) liebe grüsse andrea
Freitag, 11.Juli 2008 um 23:07 |
Mich hat es schon überwindung gekostet die Wohnung überhaupt mit irgendwas zu “schmücken”. Das ist eher Mädchensache ^^
Aber seit meiner Geburtstagsfeier hängen hier alle möglichen Postkarten von Freunden, die ich wiedergefunden habe an den Wänden…immerhin!
Sonntag, 13.Juli 2008 um 12:00 |
Liebe Mareike, das ist eine gute Idee – DANKE dir für dieses wunderbar-köstlichen Zeilen voller Lebensfreude!!!
Da hüpft mein Herz (gute Morgengymnastik!
) und macht gute Laune im ganzen Körper von Kopf bis Fuß – ich fühle mich jetzt einfach knallbunt und quietschvergnügt! 
Herz-lichste Grüße von Elisabeth
Sonntag, 13.Juli 2008 um 13:08 |
Wie schön, liebe Andrea und liebe Elisabeth, dann wirkt mein Muntermacher ja auch bei Euch! Das freut mich!
Donnerstag, 17.Juli 2008 um 22:36 |
Habe übrigens gerade herausgefunden, dass dieses Gedicht von Joachim Ringelnatz stammt. Es handelt sich um die erste und dritte Strophe, aber ich finde, die zweite kann man auch getrost weglassen.
Sonntag, 3.Mai 2009 um 1:46 |
Mein lieber Ringelnatz ist übrigens mittlerweile auch im Netz präsent:
http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/2006/ringeln_dreierjahre/