Sonnencreme verhält sich zu Sand wie Teer zu Hühnerfedern.
Wenn Frauen klettern
Montag, 25.Mai 2009Die letzten Worte der Kletternden: „Iiiih, ein Viech!“
(Anmerkung: Das waren zwar meine Worte angesichts einer Assel, als ich am vergangenen Wochenende zum ersten Mal an einer Kletterwand in etwa 3 m Höhe hing, aber es waren zum Glück nicht meine letzten!)
Zitat des Tages
Dienstag, 10.Februar 2009Großvater Sichtfeld beim abendlichen Gesellschaftsspiel:
„Also, das Kartenspiel hier taugt ja echt nix – die sind ja alle durcheinander…!“
Erkenntnis des Tages
Donnerstag, 29.Januar 2009Wenn Sichtfeldchen in einem anderen Raum ist als ich und wenn es in diesem anderen Raum plötzlich sehr, sehr still wird, dann ist es ratsam, mal nachsehen zu gehen.
Gestern saß Sichtfeldchen in ihrem Bett und spielte – das macht sie manchmal, weil sie sich da einfach total wohl fühlt. Ich war nebenan und machte unser Bett, als mir diese verdächtige Stille auffiel. Üblicherweise hört man sie nämlich sonst vor sich hin plappern oder mit irgendwelchen Gegenständen hantieren. Naja, dachte ich mir, geh mal lieber nachsehen. Und siehe da, Fräulein Picasso hatte sich weiß der Geier woher irgendwoher einen Kugelschreiber geangelt, es geschafft die Mine herauszuklicken und malte nun glücklich und hochkonzentriert viele lange schwarze Striche auf ihr weißes Spannbettlaken…
Heute morgen dann spielte Sichtfeldchen im Wohnzimmer, während ich das Frühstücksgeschirr in der Küche in den Geschirrspüler räumte, und wieder bemerkte ich nach einiger Zeit eine fehlende Geräuschkulisse. Als ich nachsehen ging, fand ich ein von oben bis unten glänzendes Kind vor. Sie hatte sich die Butterschale vom Frühstückstisch geangelt und saß nun auf dem Wohnzimmerboden und schaufelte mit Hilfe ihres nicht weniger glänzenden Schlafhasen die besonders streichzarte Butter aus der Schale, untersuchte sie mit ihren neugierigen kleinen Fingerchen und verteilte sie um sich herum…
Fazit: Zwei außerplanmäßige Waschmaschinenläufe, ein komplett neu bezogenes Bett und ein komplett neu eingekleidetes Kind sowie eine breit grinsende Mama, die sich innerlich vorgenommen hat, in Zukunft schneller auf diese verdächtige Stille zu reagieren.
Friends will be friends…
Dienstag, 20.Januar 2009Herr Sichtfeld und ich haben eine absolute Schwäche für die unübertroffene US-Sitcom Friends, die ja leider nach der zehnten Staffel endete. Selbstverständlich haben wir sämtliche Staffeln auf DVD, und gerade haben wir alle 236 Episoden zum fünften Mal durch. Wir lieben diese Serie einfach über alles, und nach einem harten Arbeitstag für Herrn Sichtfeld und einem turbolenten Tag mit Sichtfeldchen für mich gibt es nach Feierabend nichts Entspannenderes. Natürlich sehen wir die Serie im Originalton, denn unser Friends-Tick begann während unserer Zeit in den USA. Die deutschen Synchronstimmen verfälschen meiner Meinung nach viel zu sehr die Charaktere, und viele Witze lassen sich einfach nicht übersetzen. Außerdem tun wir so ganz nebenbei noch was für unser Englisch, das ja nicht einrosten soll.
Gerade habe ich geraume Zeit bei Jutjup verbracht und mir Zusammenschnitte der besten Friends-Szenen angesehen, in Erinnerungen geschwelgt und mich kaputtgelacht. Ich liebe einfach diesen Humor, und ich liebe die Charaktere. Einen dieser Zusammenschnitte habe ich hier für Euch herausgefischt. Viel Spaß! (Danach bitte weiterlesen! – Und lasst Euch von dem „Check my Channel“-Button nicht irritieren, einfach ignorieren!)
Tja, nun sind wir also wieder einmal am Ende der Serie angekommen – was habe ich geheult! – und jetzt stehen wir wieder einmal ohne rechten Ersatz da. Wir haben zwar auch sechs Staffeln von „Hör mal wer da hämmert“, aber so direkt nach Friends ist diese ansonsten eigentlich sehr witzige Serie einfach richtig farblos… Deshalb brauche ich Eure Hilfe: Könnt Ihr uns eine Serie empfehlen, die Friends das Wasser reichen kann? Und die für Männlein und Weiblein gleichermaßen geeignet ist? (Also nicht unbedingt „Eine schrecklich nette Familie“ oder „Sex and the City“… Das eine mag ich nicht, das andere mag Herr Sichtfeld nicht.)
Bittebitte helft uns! Wir müssen die Zeit, bis wir wieder mit Friends von vorne anfangen, irgendwie überbrücken! Und da es ja schon mit dem Friends-Kinofilm nicht geklappt hat… Na, wir sind jedenfalls für jeden Tipp dankbar!
Selbstkritik
Freitag, 16.Januar 2009Mit einem ganz lieben Gruß in Richtung Theomix!
SELBSTKRITIK
Die Selbstkritik hat viel für sich.
Gesetzt den Fall, ich tadle mich,
So hab ich erstens den Gewinn,
Daß ich so hübsch bescheiden bin;
Zum zweiten denken sich die Leut,
Der Mann ist lauter Redlichkeit;
Auch schnapp ich drittens diesen Bissen
Vorweg den andern Kritiküssen;
Und viertens hoff ich außerdem
Auf Widerspruch, der mir genehm.
So kommt es denn zuletzt heraus,
Daß ich ein ganz famoses Haus.
- Wilhelm Busch, 1832-1908 -
Küchenpannen-Contest: Der SIEGER !
Dienstag, 6.Januar 2009Nun ist es also endlich soweit, das Warten hat ein Ende, und ich präsentiere Euch hiermit die Top 3 des Küchenpannen-Contests.
Auf Platz 3 landete die Gulaschsuppenpanne von Nila mit 13% der abgegebenen Stimmen.
Auf Platz 2 kam die Tzatzikipanne, die von mir eingereicht wurde (Ich schwöre, ich habe nicht für mich selber abgestimmt!) mit 15% der Stimme.
Und hier nun präsentiere ich Euch den absoluten Sieger, die Nummer 1, die Mutter aller Küchenpannen und den Held der Delikatessen, es ist…
Küchenpannen-Contest: DAS VOTING !
Sonntag, 21.Dezember 2008Ihr Lieben, nun ist es also soweit: Dreizehn Geschichten haben mich erreicht und sind im Küchenpannen-Contest aufgenommen worden. Ich werde sie Euch im Folgenden vorstellen, und unten geht es dann zu Voting. Viel Spaß!
1. DIE KÄSEKUCHENPANNE
Eine Bekannte, die ungern backt, wollte einmal einen Käsekuchen machen. Im Rezept stand, dass man ein Puddingpulver mit in den Teig rühren sollte. Dies konnte sich die Bekannte jedoch nicht vorstellen und kochte zunächst laut Packungsanweisung mit Milch einen Pudding und rührte diesen dann unter den Teig. Das Ganze wanderte in den Backofen und war kurz darauf fertig. Doch als sie die Springform öffnen wollte, passierte es. Kennt Ihr diese Pannenvideos, in denen so ein großer Gartenpool reißt und das ganze Wasser sich in einem Schwall über den Rasen verteilt? Ja? So ungefähr dürfte der viel zu flüssige Käsekuchen über den Esstisch und über den Küchenboden geschwallt sein, als sie den Springformrand hob… Den Rest des Beitrags lesen »
Küchenpannen-Contest: Die Verlängerung
Montag, 15.Dezember 2008Ihr Lieben, ich verlängere den Küchenpannen-Contest aufgrund leider recht dürftiger Beteiligung bis zum Freitag, 19.12.08 – vorher komme ich aus familiär-gesundheitlichen Gründen eh nicht dazu, Eure Geschichten zusammenzufassen und zur Wahl zu stellen. Am Wochenende geht es aber los, versprochen! Und bis dahin hoffe ich von Herzen, noch ein paar witzige Geschichten zugemailt zu bekommen! Weitere Infos zum Küchenpannen-Contest gibt es hier und hier, für alle, die keine Ahnung haben, wovon ich hier rede. Übrigens: es sind auch Leser ohne eigenen Blog ausdrücklich eingeladen mitzumachen! Also los, Linda, Verena, Kat, hummer1, Erika – fällt Euch nichts ein?!
Filmtipp: Willkommen bei den Sch’tis
Samstag, 29.November 2008ACHTUNG! Viel zu leichtfertig überspringt der eine oder andere womöglich diesen herrlich komischen und einfach tollen Film, den ich Euch hiermit dringend ans Herz legen will!
Philippe Abrams (Kad Merad, synchronisiert von Christoph Maria Herbst) ist Leiter einer Postfiliale im Süden Frankreichs und verheiratet mit der schönen, aber depressiven Julie (Zoé Félix). Um sie glücklicher zu stimmen, versucht Philippe mit unlauteren Methoden, eine Versetzung ans Mittelmeer durchzusetzen, was gründlich schief geht. Stattdessen wird er in den Norden Frankreichs in die Region Nord-Pas-de-Calais am Ärmelkanal strafversetzt. Diese Gegend steht bei den Südfranzosen in dem Ruf, eine unwirtliche, kalte und verregnete (wenn nicht gar verschneite!) Gegend zu sein, in der leicht zurückgebliebene, trinkfeste Barbaren leben. Philippe beschließt also, alleine in den Norden zu gehen und eine Wochenendehe zu führen, damit seine Frau im Süden bleiben kann. Ausgestattet mit einer dicken Daunenjacke macht er sich auf die lange Fahrt in den Norden.
Dort angekommen muss er feststellen, dass er zwar den Dialekt der Einheimischen (der „Sch’tis“) zunächst kaum versteht, dass diese jedoch sehr herzliche und fröhliche Menschen sind. Er fühlt sich immer wohler bei ihnen und erlebt eine Menge lustiger Dinge mit seinem neuen Freund Antoine Bailleul (Dany Boon, der auch Regie führt) und seinen Kollegen. Als er seiner Frau, die sich große Sorgen um ihn macht, erzählen will, dass es eigentlich gar nicht so schlimm ist an seinem neuen Arbeitsplatz, hält diese ihn nur für einen tapferen Helden, der seine Misere herunterspielt, sodass er sie schließlich in dem Glauben lässt, sein neues Leben sei die Hölle. Gleichzeitig genießt er nun die Arbeit und den Spaß mit seinen neuen Kollegen und Freunden im Norden und seine treusorgende, liebevoll besorgte Ehefrau im Süden, die ihm an den Wochenenden den Himmel auf Erden bereitet. Da seine Ehe so gut läuft wie nie zuvor, denkt er gar nicht daran, Julie die Wahrheit zu sagen, bis…
… ja, bis Julie eines Tages erklärt, sie wolle mit in den Norden kommen, um Philippe beizustehen. Nun steht er vor dem Problem, Antoine und seinen Mitarbeitern zu erklären, dass er sie Julie als eine Horde unzivilisierter Chaoten beschrieben hat…
Willkommen bei den Sch’tis ist ein zum Schreien komischer und sehr warmherziger Film, den man sich unbedingt angesehen haben muss! Schon beim erneuten Ansehen des Trailers musste ich Tränen lachen bei der Erinnerung an all die zwerchfellstrapazierende Szenen. Bei aller Komik und den herrlichen Slapsticks hat der Film auch eine gut nachvollziehbare, clevere Handlung, und die für uns gänzlich unbekannten Schauspieler spielen allesamt brilliant und mit ganzer Seele. Der Film ist in Frankreich der erfolgreichste Film seit 40 Jahren, und ich muss sagen, ich kann das verstehen! Und wenn ich mir vorstelle, dass ich ihn beinahe übersehen hätte… – Ich würde ihn jedenfalls jederzeit noch einmal sehen, und ich freue mich schon auf das Erscheinen der DVD! Schade nur, dass ich kein Französisch mehr kann – Ich schätze, im Original ist der Film nochmal um Klassen besser…
Der Titel kommt übrigens von dem französischen Wort „chti“ (ohne Übersetzung), welches eine Unterart des im Norden Frankreichs gesprochenen picardischen Dialekts bezeichnet. (Quelle: Wikipedia)
Drum prüfe, wer sich ewig bindet…
Donnerstag, 20.November 2008Nachdem wir gestern nach der Probe in der Kneipe aus Gründen, die mir völlig entfallen sind, plötzlich auf Cartoons mit Fröschen zu sprechen kamen, habe ich mich zu Hause an den PC gesetzt und ein bisschen gesucht. Der Cartoon, den ich eigentlich suchte, nämlich eine Persiflage auf den Froschkönig, habe ich leider nicht gefunden, aber dafür das hier – viel Spaß!
Mein sündiges Leben
Samstag, 8.November 2008464,96 EURO.
Das ist der Betrag, den ich am Himmelstor für meine Sünden zu zahlen hätte, zumindest auf dem derzeitigen Stand. Wofür, gebe ich hier natürlich nicht an. Wenn Ihr auch wissen wollt, wie teuer Euch Eure Sünden so zu stehen kämen, dann klickt doch mal hier und lernt Euer persönliches Sündenregister kennen.
Gesehen habe ich diesen netten Link übrigens bei Frau Momo und Herrn Momo. Danke unbekannterweise (noch…)!
PS: Bin gespannt, wer mich so alles toppt – ich glaube, ich war bisher viel zu harmlos!
Namenssünden
Donnerstag, 23.Oktober 2008Wo kann man als Eltern eigentlich mehr falsch machen als bei der Namensgebung für den Nachwuchs?! Das ist ja eines meiner Lieblingsthemen, und ich wollte mich darüber schon immer mal so richtig auslassen. Jetzt hat mir meine liebe Schwiegermama von einer Webseite erzählt, die ich Euch auf gar keinen Fall vorenthalten möchte – sie ist einfach zu klasse!
Es geht darin um das krankhafte Erscheinungsbild des „Kevinismus“ oder auch „Chantalismus“, und ich kann Euch nur dringend ans Herz legen, Euch einen kleinen Moment der Muße zu gönnen und Euch den Artikel durchzulesen. Sehr empfehlenswert sind auch die Links am Fuß der Seite. Und hier geht es zu dem Bericht: KEVINISMUS.
Ich möchte dazu allerdings doch noch ein paar Kleinigkeiten anmerken. Ich weiß, dass sich an dieser Stelle wilde Diskussionen entfachen könnten, zumal unter meinen lieben Lesern ja auch der eine oder andere Elternteil ist, der schon mindestens einmal die Qual der Wahl hatte und möglicherweise sogar selbst betroffen ist. Ich oute mich auch mal und gestehe, dass mir sowohl der Name Kevin als auch der Name Chantal eigentlich gut gefällt, obwohl ich meine Kinder aus verschiedenen Gründen nicht so taufen würde. Ich habe allerdings auch während meiner Berufszeit die überraschende Entdeckung gemacht, dass tatsächlich bei vielen Kindern die Namen sozusagen Programm sind. Das lasse ich jedoch mal so stehen – welche Namen besonders negativ auffallen und inwiefern das Ganze auch eine Self-Fullfilling-Prophecy ist, darauf möchte ich hier an dieser Stelle nicht näher eingehen.
Ich muss aber die Öffentlichkeit dieses Artikels nutzen und einen Appell an alle zukünftigen Eltern starten – einen Appell, der mir als Mutter, Lehrerin und Mensch einfach am Herzen liegt.
Ihr lieben früher oder später werdenden Eltern. Überlegt Euch gut, welchen Namen Ihr Eurem Kind gebt! Überlegt Euch gut, was Ihr damit anrichten könnt! Der/die Arme muss damit ein ganzes Leben lang zurechtkommen. Ihr seid auch mit der Namensgebung schon verantwortlich für spätere Blaue Flecke, Berufs- und allgemeine Lebenschancen sowie mögliche Psychotherapien, macht Euch das klar! Könnt Ihr Euch eine Top-Managerin namens Pippilotta vorstellen? Meint Ihr, dass Coca-Carola tasächlich die Charakterstärke besitzen wird, ständig über den Dingen zu stehen, wenn ihr Name diskutiert wird? Und dass Hans Wurst nicht vielleicht doch einen anderen Beruf ergreifen will als in den elterlichen Metzgereibetrieb einzusteigen? Überlegt Euch gut, was Ihr anrichten könnt! Habt Ihr gerne mit vier anderen Julias oder Jans zusammen in der Klasse gesessen, auch wenn das noch so schöne Namen sind? Denkt darüber nach, wenn Ihr nach einem Namen für Eure Kinder sucht, und wenn wir schon dabei sind: Bitte sprecht Vor- und Nachnamen mehrmals zusammen laut aus und horcht mal, ob Florence und Steidlhuber wirklich zusammen passen. Bitte! Nehmt Euch Zeit für eine solche Entscheidung und trefft sie nicht vorschnell oder gar unter Alkoholeinfluss! Denkt an Eure Kinder, versetzt Euch in ihre Lage, als Kinder, Teenager und Erwachsene und meinetwegen auch als Rentner. Passt der Name wirklich, den Ihr gerade für angesagt haltet?
So, das musste ich mir einfach mal von der Seele schreiben. Bin gespannt auf Eure Kommentare!
Wenn ich das gewusst hätte…!
Dienstag, 14.Oktober 2008Bei Ulf habe ich soeben einen Link zu einem sehenswerten Kurzfilm entdeckt, der vor allem für die Studies unter Euch sehr informativ und lehrreich sein dürfte. Hier ist er. Achtung: Bitte etwas Zeit einplanen – aber es lohnt sich!
Tja, wenn ich diesen Film früher gesehen hätte, dann hätte ich meinen Abischnitt schon noch ganz gut nach oben korrigieren können… Aber so nehme ich daraus eben eine gewisse Portion Paranoia mit, wenn ich wieder ans Pult zurückkehre…
Verfasst von Sicht-Feld
Verfasst von Sicht-Feld
Verfasst von Sicht-Feld 
