Philosophisches – Return to Innocence

Dienstag, 29.Juli 2008

Eben bin ich bei Stöbern auf Youtube über eines meiner Lieblings-Musikvideos gestolpert, und beim Ansehen dachte ich mir, an den schönen Gedanken, die es mir beschert hat, möchte ich Euch gerne teilhaben lassen.

Mir gefällt, wie in diesem Video das Leben des alten Mannes vom Anfang an ihm vorbeizieht, bis er schließlich wieder ein Säugling ist. Die Szenen strahlen größtenteils so viel Zufriedenheit und Glück aus, dass man sich nur wünschen kann, eines Tages ähnlich auf ein erfülltes Leben zurückblicken zu können.

Und noch etwas ging mir beim Ansehen durch den Kopf: Ist es nicht gut, dass wir die Zeit nicht zurückspulen können, auch wenn wir es uns manchmal wünschen würden…? Denn im Endeffekt ist jedes Detail unserer Gegenwart doch das Ergebnis all der Geschehnisse in unserer Vergangenheit, die wir eben nicht nochmal zurückspulen und anders machen konnten.

(Oder kann sich über sowas nur freuen, wer gegenwärtig so glücklich ist wie ich?)


Die Zitate des Tages

Montag, 28.Juli 2008

Heute gibt es mal mit einem besonders lieben Gruß an Andrea fünf weitere Golden-Girls-Zitate, die ich mir so hier und da aus dem Netz zusammengesammelt habe. Weitere folgen bald! Viel Spaß!

Rose: Sag mal ehrlich, sehe ich mit dieser Brille dumm aus?

Blanche: Sagen wir mal, sie verbirgt es nicht.

Blanche: Wozu trage ich das Ding wenn ich nichts habe um was rein zu tun?

Sophia: Das frage ich mich jeden Morgen, wenn ich mir meinen BH anziehe.

Sophia: Dorothy, du bist ein Genie!

Dorothy: Ma , wovon redest Du eigentlich?

Sophia: Ich komme in unser Wohnzimmer und entdecke eine Toilette vor dem Fernseher. Der Traum einer alten Dame ist endlich wahr geworden.

(Sophia spricht mit einem Boxer.)

Sophia: Okay, Pepe! Beim Ringen musst du drei Punkte beachten! Immer dein Gesicht abdecken, immer den Kopf nach unten und immer in Bewegung bleiben. Und diese Regeln sind die Selben, die du beachten musst, wenn du mal Austern essen willst in Little Italy!

Rose: Ich kann Pepe vielleicht auch helfen!

Sophia: Ja, als wandelndes Mahnmal dafür, was passiert, wenn man ohne Kopfschutz boxt!

Rose: Werdet ihr mir helfen?

Dorothy: Meinetwegen!

Blanche: Sicher tun wir das, Schätzchen!

Sophia: Darum geht’s bei einer guten Freundschaft: Miteinander durch dick und dünn, wenn’s Schwierigkeiten gibt! Eigene Bequemlichkeit zu opfern, den Schlaf opfern und die eigenen Bedürfnisse hinter die des anderen zu stellen ist wunderbar! Sagt mir morgen früh, wie’s gelaufen ist. – Gute Nacht!


Sprechen lernen

Samstag, 26.Juli 2008

Gestern hatte ich ein Erlebnis, das mich zum Nachdenken gebracht hat.

Ich war mit meiner knapp elf Monate alten Tochter in einem Laden. Sie saß im Buggy und plauderte vor sich hin, und ich suchte etwas in einem Regal, als ich plötzlich merkte, dass eine ältere Dame vor meiner Tochter stand und sie ganz fasziniert und mit einem sehr liebevollen Gesichtsausdruck beobachtete. Meine Tochter sah zu ihr hoch, lächelte sie an (mein Vorzeigekind!) und plauderte weiter.

Die Frau sagte zu ihr: „Es ist so schön, dass du mir etwas erzählst, ich kann dich nur leider nicht verstehen.“

Da sagte ich zu meiner Kleinen: „Tja, Sichtfeldchen, dann musst Du eben ganz schnell sprechen lernen.“

Daraufhin erwiderte die Frau: „Oder ich.“

Mir hat diese kurze Unterhaltung sehr gut gefallen, und ich musste noch viel darüber nachdenken. Klar erwarten wir von Kindern, dass sie unsere Sprache übernehmen und erlernen, und das tun sie ja im Allgemeinen auch. Aber der Gedanke, sich auch als Erwachsener auf die Kinder einzustellen, auf ihre Sprache, ihre Gedanken und Empfindungen, hat mir sehr gefallen.

Natürlich kenne ich als Mutter meine Tochter sehr gut, und es gelingt mir meistens, ihre Äußerungen richtig zu deuten. Aber wie ist es mit anderen Kindern? Und anderen Erwachsenen? Ich kenne leider genügend Fälle, in denen die Eltern die Aussagen ihrer Kinder vor lauter Konsequenz zu sehr ignorieren und zu viel Anpassung erwarten. Über die Wichtigkeit von Konsequenz in der Erziehung möchte ich hier gar nicht diskutieren, sie steht außer Frage. Doch kann es doch nicht Sinn und Zweck der Erwachsenen-Kind-Beziehung sein, nur auf Anpassung abzuzielen! Und ist es nicht eine Bereicherung, sich auch auf die (eigenen oder fremden) Kinder einzulassen und ihnen anzubieten, sich auch mal an sie anzupassen?

Ich zumindest erfahre diese Bereicherung jeden Tag aufs Neue.


Sophia ist tot.

Donnerstag, 24.Juli 2008

Gerade habe ich voller Bestürzung bei Unten am Hafen lesen müssen, dass Estelle Getty, die Mutter der Golden Girls, gestorben ist.

Und spontan fallen mir die kleinen Zettelchen ein, auf die ich vor Jahren mal Sprüche geschrieben habe, die ich irgendwo aufgeschnappt habe und die mir besonders gut gefallen haben. Sophia Petrillo ist gleich dreimal dabei.

Sophia: „Mit zwei Dingen kennt ein Sizilianer sich aus. Wenn Pasta an der Wand klebt, ist sie gar. Wenn ein Körper am Zement klebt, ist er tot.“

Dorothy: „Ma, du warst jetzt 20 Minuten im Klo. Was hast du denn so lange da drinnen gemacht?“

Sophia: „Ich hab ein Deckenfresko gemalt, was denkst du denn?“

Und mein persönlicher Favourit:

Dorothy: „Du kannst auch an gar nichts etwas Gutes entdecken, oder?“

Sophia: „Nein, aber ich kann ein Lächeln simulieren.“

Mach´s gut, Sophia – Estelle! Du hast mein Leben bereichert!


Was macht einen schönen Tag?

Donnerstag, 24.Juli 2008

Wenn zunächst einmal das Wetter wunderbar ist. Wenn die Tochter – wie immer – gute Laune hat. Wenn dann um 14:49 Uhr eine SMS vom Ehemann kommt, der sonst selten vor 19 Uhr zu Hause ist: „Bin in einer Stunde zu Hause!“. Wenn es dann um 15:32 Uhr an der Wohnungstür klingelt und der Ehemann draußen steht. Wenn man daraufhin spontan zu Dritt ins Ortsteilzentrum fährt und dort gemütlich durch einen schönen schattigen Park schlendert, Arm in Arm und gemeinsam den Buggy schiebend. Wenn man gemeinsam ein Eis essen geht. Wenn die Tochter dabei fröhlich an der Eiswaffel herumnagt und mit den Nachbarn schäkert. Wenn man anschließend weiterschlendert und so richtig Feriengefühle hat. Wenn man ohne jeden Stress nach Hause fährt und dort zu Dritt auf dem Wohnzimmerboden herumtobt. Wenn man einen solch spontanen Familiennachmittag schon seit Ewigkeiten nicht mehr hatte.

So einen herrlichen Tag hatte ich heute!


Update in der Galerie Sicht-Feld

Dienstag, 22.Juli 2008

Nachdem ich heute endlich wieder einmal mit der Kamera unterwegs war, habe ich gerade sechs neue Fotos in der Galeri Sicht-Feld veröffentlicht. Schaut gerne mal rein – ich freue mich auf Euren Besuch!


Schleudertrauma

Montag, 21.Juli 2008

Tja. Karusselfahren ist ja bekanntermaßen nicht jedermanns Sache…

Aber man sollte es doch zumindest mal probiert haben.

„Okay, das hätte ich mir viel fürchterlicher vorgestellt!“

„Huiiiiiiii…“

„Naja, also… wenn ich ehrlich bin…“

„Mir ist schlecht…!“

„Lasst mich doch alle in Ruhe!“

„Also ICH fand´s geil!“


Schönes und Weises – Der Sinn der Welt

Freitag, 18.Juli 2008

„Es hat keinen Sinn, eine ganze Welt zu erschaffen,

wenn es nicht immer Kinder gibt, die sie entdecken können.“

Verfasser unbekannt.

Von Kindern können wir noch so vieles lernen. Indem wir sie einfach beobachten, lernen wir, wie reich und vielfältig unsere Welt doch ist. Wir lernen, alle kleinen Fortschritte zu bewundern und die für uns längst unwichtigen Dinge wieder zu würdigen, wie einen Knopf oder einen Grashalm. Wir können uns an Kindern ein Beispiel nehmen und das staunende Kind in uns selber wieder entdecken, denn irgendwo tief in uns steckt es noch immer. Es ist gar nicht alles so kompliziert, wie wir es uns immer machen. Wir müssen manches nur erst wieder durch unsere Kinderaugen sehen lernen…


„Nessun Dorma“ oder Das Märchen des Paul Potts

Donnerstag, 17.Juli 2008

Von diesem Paul Potts hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Damit stehe ich vermutlich nicht alleine da. Es wird zum einen daran liegen, dass ich Casting-Shows nicht mag und auch nicht sehe, und zum anderen daran, dass er durch die britische Casting-Show „Britain’s Got Talent“ auf sich aufmerksam machte, die ja in Deutschland nicht ausgestrahlt wird.

Doch nun saß ich in der vergangenen Woche im Kino und sah dort auf der großen Leinwand und in bester Sound-Qualität die neue Telekom-Werbung – und ich kann es nicht anders ausdrücken: Sie wirkt! Dabei ist es mir wurscht, wofür geworben wird. Was mich buchstäblich vom Hocker reißt, ist dieser Paul Potts mit seiner wunderschönen Interpretation von „Nessun Dorma“. Bevor ich weiter schreibe, hier erstmal das Video, um das es geht, ohne die zugehörige Portion Werbung.

Jedes Mal, wenn ich diesen kurzen Ausschnitt sehe, läuft mir eine Gänsehaut nach der anderen über den ganzen Körper, und mir kommen fast die Tränen, und gleichzeitig bin ich total fassungslos über diese intensiven Reaktionen. Liegt das nun daran, dass Puccini einfach eine wunderschöne Arie komponiert hat? Oder liegt es doch an Paul Potts? Ich habe mal ein bisschen recherchiert.

Die weltbekannte Arie „Nessun Dorma“ (= Keiner schlafe“) stammt aus der Oper Turandot, die Giacomo Puccini 1926 komponiert hat. Der fremde Prinz Kalaf hat in Peking die Prinzessin Turandot zur Gemahlin gewonnen, indem er ein von ihr gestelltes Rätsel gelöst hat. Nun bietet er ihr an, sie aus dieser Heiratsverpflichtung zu entlassen, wenn sie bis Sonnenaufgang seinen Namen herausfindet. Turandot wiederum befiehlt, dass in Peking niemand schlafen dürfe, bis nicht der Name des Prinzen herausgefunden sei. Es wird verkündet: „Questa notte nessun dorma in Pechino“. Kalaf singt über dieses „Nessun dorma“ seine Arie, die zeigt, wie sicher er sich darüber ist, dass die geliebte Prinzessin seinen Namen nicht herausfinden und schließlich seine Gemahlin werden wird.

(Quelle: Wikipedia. Dort gibt es auch den Originaltext sowie eine deutsche Übersetzung des Textes der Arie)

Ja, die Musik ist einfach märchenhaft schön und geht einem durch und durch. Doch muss sie für diese Wirkung auch von der richtigen Stimme gesungen werden, und hier kommt Paul Potts ins Spiel, der für mich sogar noch die bekannteste Interpretation von Luciano Pavarotti eindeutig übertrifft.

Für Paul Potts, einen einfachen Handyverkäufer aus Wales, wurde ein Traum wahr. Er wurde 1970 in Bristol geboren. Bereits 1999 nahm er an der britische Talentshow „My Kind of Music“ teil und gewann dort 8.000 Pfund, die er in Gesangsunterricht an norditalienischen Opernschulen investierte. Bis 2003 trat er an verschiedenen Bühnen ohne Gagen auf, z.B. als Don Carlos in der gleichnamigen Oper und als Radames in Aida, beide von Verdi. Ein Unfall und eine schwere Erkrankung hinderten ihn jedoch daran, seine Opernkarriere weiter zu verfolgen. Mit der Arbeit in einer Supermarktkette und als Verkäufer von Mobiltelefonen brachte er sich und seine Frau Julie-Anne über die Runden, bis zu seinem bemerkenswerten Durchbruch.

Am 8. Juni 2007 tritt er in Cardiff zum Casting der Show „Britain’s Got Talent“ an. Trotz seiner linkischen Bewegungen und seines unsicher wirkenden Lächelns stellt er sich überzeugt vor die Jury und verkündet, Opernmusik singen zu wollen. Die Reaktionen sind zunächst eindeutig. Leicht genervte Blicke, tiefes Durchatmen, man hält den unscheinbaren Mann mit den schiefen Zähnen eindeutig für Zeitverschwendung. Doch Paul Potts lässt sich nicht beirren, nickt der Tonregie zu und konzentriert sich auf seinen Einsatz. Und kaum sind die ersten Töne aus seiner Kehle erklungen, verändert sich alles. Die Gesichter der Juroren verändern sich von abwartend über überrascht und fassungslos bis hin zu absolut begeistert und bewundernd. Jurorin Amanda Holden muss sich ein Tränchen wegwischen, und das Publikum hält es nicht mehr auf den Sitzen. Wann hat zuletzt Opernmusik gerade bei jungen Leuten solche Begeisterungsstürme ausgelöst?

Paul Potts gewinnt schließlich die gesamte Casting-Show und die damit verbundenen 100.000 englischen Pfund, mit denen er sich unter anderm die Zähne richten lässt – für einen Sänger eine gute Investition. Quasi über Nacht ist er berühmt geworden und hat inzwischen seine erste CD „One Chance“, ein Album mit populärer klassicher Musik und neueren Stücken wie „Time to say Goodbye“ heraus gebracht. Seine Videos werden auf Youtube millionenfach angeklickt, sein Name ebenso oft gegoogelt.

(Quelle: Wikipedia)

Er hat es geschafft, und das absolut verdient. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich diese herausragend schöne Naturstimme von all den anderen Castingshow-Schicksalen abheben und uns noch lange erhalten bleiben wird!


Update

Mittwoch, 16.Juli 2008

Habe auf der Seite „Stöckchen“ (s.o.) gerade ein neues Stöckchen rund um Bücher und Lesen gepostet. Wer Lust hat, schaue es sich gerne an und/oder sammele es sich auf. Viel Spaß!


Dosier-Hilfe leicht gemacht

Mittwoch, 16.Juli 2008

Und immer wieder kommt es vor, dass alltägliche Dinge viel umständlicher gestaltet sind, als es eigentlich sein müsste…

Ich habe mich entschieden, nach jahrelangem Gebrauch von Flüssigwaschmittel nun auf ein Pulver (genauer gesagt auf Perlen) umzusteigen. Also stehe ich im Supermarkt vor dem Riesenangebot an Waschmitteln und entscheide mich erst für die Marke, dann gegen das Colorwaschmittel und schließlich noch für den Karton statt des Nachfüllpacks. Zur Kasse, bezahlen und ab nach Hause.

Dort will ich das neue Waschmittel natürlich auch ausprobieren, aber was ist das? Obwohl ich mich extra NICHT für die Nachfülltüte entschieden habe, ist in dem Karton trotzdem keine Dosierhilfe. Ratlosigkeit. Dann entdecke ich auf dem Karton den Vermerk, dass man sich für eine kostenlose Dosierhilfe unter der und der Hotline melden solle. Selbstverständlich auch kostenlos. Okay, also schnappe ich mir das Telefon und lande bei einer freundlichen Computerstimme, die mir vorsäuselt, dass ich bitte die 1 drücken soll, wenn ich wegen einer kostenlosen Dosierhilfe anrufe. Das tue ich. Eben diese Stimme trällert mir nun vor, dass ich für die kostenlose Dosierhilfe doch bitte ein Formular im Internet ausfüllen soll.

Grrr! Dann schreibt doch bitte gleich auf die Packung, dass es die Dosierhilfe im Internet gibt und vergesst die Hotline! Ich frage mich nur, was dann ältere Leute machen sollen, die nicht über einen Internetzugang verfügen, denn JA, das gibt es heute noch!

Na gut, ich bestelle mir also diese sagenumwobene Dosierhilfe mittels Internetformular und warte seitdem auf die Lizenz zum Waschen, während sich die Wäscheberge in meiner Wohnung fröhlich türmen. Nein, ganz so schlimm ist es nicht.

Direkt nach der Bestellung bekomme ich eine Mail, in der steht, dass ich tatsächlich eine Dosierhilfe bestellt habe und dass diese so bald wie möglich versandt wird. Ich freue mich und warte weiter. Und jetzt, zwei Tage später kommt wieder eine Mail, die ich hier mal auszugsweise wiedergeben möchte.

„Sehr geehrte Frau Sicht-Feld,

Sie erinnern sich sicherlich, dass Sie vor Kurzem auf unserer Website eine XY Dosierhilfe bestellt haben. Wir haben gute Neuigkeiten: Ihre Dosierhilfe befindet sich jetzt auf dem Postweg zu Ihnen und dürfte bald bei Ihnen eintreffen!

Vergessen Sie nach Erhalt der Dosierhilfe nicht, unseren Online-Dosierungskalkulator zu benutzen, um herauszufinden, welche genaue Menge für beste Waschresultate erforderlich ist.

Wir werden Ihnen bald eine weitere E-Mail schicken, um uns zu vergewissern, dass die Dosierhilfe gut bei Ihnen angekommen ist.“

Mfg usw.

Na, auf diese Email freue ich mich ja jetzt schon. Ich frage mich nur, ob man das Ganze nicht auch einfacher hätte haben können, z.B. mit einer Dosierhilfe direkt in der Packung…?


Habe gerade einen AWARD bekommen!

Dienstag, 15.Juli 2008


Juhu, ich habe einen Award bekommen, meinen allerallerersten – den
Arte y pico Award!

Von Elisabeth vom Trinergy Lebensfreude-Blog, die ihn wiederum von Dori erhalten hat. Liebe Elisabeth, herz-lichste Glückwünsche an Dich – Du hast diesen Award wirklich verdient für Deinen lebensfrohen, gute-Laune-spendenden und tiefgründigen Blog, auf dem ich jeden Tag sehr gerne vorbeischaue.

Ich danke Dir von Herzen für diesen Award, der mich umso mehr überrascht, da ich ja erst seit kurzem blogge und wir uns noch gar nicht so lange kennen. Umso schöner finde ich es, dass Du ihn mir für die Galerie Sicht-Feld verliehen hast, denn das Veröffentlichen meiner Bilder war mein Hauptanliegen, als ich diesen Blog begonnen habe. Ich freue mich, Dich auf diese Art kennen gelernt zu haben und bin gespannt auf alles, was da noch so kommen mag!

Der Erhalt dieses Awards ist an ein paar Regeln geknüpft:

1. Die Empfänger müssen 5 Blogs aussuchen, die sie wegen Kreativität, Design, interessantem Inhalt und für ihren Beitrag zur Blogging-Gemeinschaft in beliebiger Sprache für würdig erachten, die Auszeichnung zu erhalten.

2. Jeder der 5 ausgewählten Blogs muss den Namen des Autors nennen und einen Link zum Besuchen dessen Seite erstellen.

3. Der Empfänger muss die Auszeichnung zeigen und den Namen nennen und einen Link zu dem Blog erstellen, von dem der Empfänger die Auszeichnung erhalten hat.

4. Alle Auszeichnungsempfänger müssen einen Link zur Arte y pico Seite erstellen, um die Leser über den Ursprung der Auszeichnung zu informieren.

Aus tiefer Überzeugung und mit frohem Herzen gebe ich diesen schönen Award nun weiter an folgende 5 BloggerInnen:

an Malte von Schon-Zeit, für die wunderbare Geschichte „Der perfekte Moment“ und weil er mit seinem umfangreichen und vielseitigen Blog überhaupt erst mein Interesse am Bloggen geweckt hat – Danke, Bruderherz!

an Dominik vom Neon Wilderness, dessen ehrliche und weltoffene Betrachtungen ich jeden Tag gerne lese – vielen Dank dafür!

an Andrea von Leben und Lieben in St. Moritz, deren Herzlichkeit und Freundlichkeit mich jeden Tag zum Lächeln bringt und die die erste Bloggerin war, die ich kennen gelernt habe – schön, Dich zu kennen!

an Christoph von Schaps, der mich vor allem schnell und wirksam zum Schmunzeln bringt – weiter so, auch wenn wir uns noch kaum kennen!

und an Zimtapfel von Nordworte, die mir, obwohl sie mich nicht kennt, jeden Tag ein Stück meiner Heimat an den Schreibtisch beschert – auch Dir vielen Dank!

Ich danke Euch allen, dass Ihr mich so schnell und freundlich in die große Familie der Blogger aufgenommen habt und freue mich jeden Tag auf die Besuche bei Euch!

Eure Mareike


Neulich in der Feinkostabteilung

Samstag, 12.Juli 2008

Gerade heute nachmittag stand ich mal wieder in der Feinkostabteilung im Supermarkt unseres Vertrauens und wollte gerade an gewohnter Stelle nach der Soja-Sauce greifen, als ich feststellen musste, dass es diese nicht mehr gab. Und zwar schien sie nicht nur einfach ausverkauft gewesen zu sein, sondern man hat sie offensichtlich komplett aus dem Programm genommen. Es war weder eine Lücke zwischen den anderen Soja-Saucen, noch war das entsprechende Zettelchen vorne am Regal. Ich wollte aber genau diese Sauce („hell“) und keine andere, denn so steht es nunmal im Rezept für meine chinesische Nudelpfanne. Und man is(s)t ja schließlich empfindlich. Ich kenne nur zwei Sorten Soja-Sauce, nämlich eben diese helle und dann die, die wir immer zum Sushi essen. Und diese beiden schmecken komplett unterschiedlich, und ich würde die jeweilige Kombination mit dem Hauptgericht nicht tauschen wollen. Tja, aber was mache ich denn jetzt, wenn es die gewohnte helle Sauce nicht mehr gibt? Okay, wohl oder übel eine andere ausprobieren? Mehr als Danebenliegen kann man ja schließlich nicht.

Während ich also noch die verschiedenen Flaschen und Etiketten prüfte, sprach mich ein Herr mittleren Alters – offensichtlich ein Soja-Saucen-Neuling – an, ob ich mich denn da auskennen würde. Er wüsste nicht, welche er nehmen sollte. Das käme drauf an, konnte ich ihm immerhin schonmal sagen. Was er denn damit machen wolle? Er wollte damit im Wok kochen, und zwar entweder was mit Fisch oder was ohne (ach nee!). Ich sagte dann nur, dass ich zu rohem Fisch (also zum Sushi) immer die Sauce von XY nehme, aber dass er sich da bloß nicht auf mich verlassen solle. Im Endeffekt ist das vermutlich eh Geschmackssache. Manch einer mag ja überhaupt keine Soja. Sauce…

Der gute Mann erwies sich dann aber als ziemlich hartnäckig. Mit mehreren Flaschen gleichzeitig hantierend fragte er mich nach der geschmacklichen Intensität der einen und der Kombinationsfähigkeit mit Geflügel der anderen Sauce, und ich konnte ihm doch nun wirklich nicht helfen. Wir fachsimpelten noch ein wenig über Woks und asiatische Köstlichkeiten, dann zog er mit der Flasche seiner Wahl von dannen, und ich stand immer noch unschlüssig da. Schließlich habe auch ich mir einfach eine Flasche geschnappt und zum Ausprobieren mit nach Hause genommen. Aber frustriert bin ich trotzdem.

Warum machen die sowas? Ich habe das Gefühl, die nehmen immer genau das aus dem Program, was ich besonders gerne esse. Die Hirtenpfanne-Mykonos-Mischung von Maggi, den Curry-Gewürz-Ketchup light, das Chocolate Chip Cookie Dough-Eis und jetzt auch noch die Soja-Sauce, die besonders gut zu meinen geliebten Nudeln passt… Man könnte das ja fast persönlich nehmen! Was nehmen wir denn mal als nächstes raus? Mal sehen, die Mareike kauft immer diese Pesto-Gläschen – also los, weg damit. Und dann hängen wir alle vor den Überwachungsmonitoren und freuen uns über ihr ratloses Gesicht, wenn sie sich für eine neue Sorte entscheiden muss…

Manchmal könnte man sich über die Vielfalt in den Supermarktregalen, so toll sie auch sein mag, ganz schön ärgern. Diese endlosen Regale voller verschiedener Sorten Klopapier, Babygläschen, Shampoo, Joghurt oder Speiseöl – im Endeffekt ist das doch alles bloß Klopapier, Babygläschen, usw.

Aber als Kunde liebt man eben die Auswahl, auch wenn man ab und zu darüber schimpft. Man entscheidet sich ja aus einem bestimmten Grund für ein bestimmtes Produkt und meint, das wäre das einzig wahre und passende für die eigenen Bedürfnisse. Tja, und dann macht man eben doch wieder den Fehler und schießt sich auf ein bestimmtes Produkt ein, und das wird dann aus dem Programm genommen, und dann steht man wieder da und hat die Qual der Wahl. Aber zum Glück gibts ja Alternativen.

Es lebe die Vielfalt – oder nicht?


Friends – Der Film

Samstag, 12.Juli 2008

Vor einigen Tagen las ich im Netz die Schlagzeile, dass nun nach der erfolgreichen Kinoverfilmung von „Sex and the City“ auch die Friends einen Kinofilm machen werden. Das wurde – ich nehme es mal gleich vorweg – inzwischen jedoch dementiert. Leider?

Ich muss dazu sagen, dass ich eingefleischter Fan von Ross, Rachel und co. bin. Ich habe alle zehn Staffeln auf DVD und schaue sie gerade zum fünften Mal von Vorne (bin in Staffel 3). Ich liebe diese Art von Humor, vor allem über Chandler und Joey könnte ich mich immer wieder schlapp lachen. Joey, der bei einer Autopanne „PLEH“ (Help rückwärts) mit Hölzchen in den Schnee schreibt, damit man es vom Helikopter aus besser lesen kann, oder Chandler, der sich mit Hilfe einer Hypnosecassette (für Frauen…) das Rauchen abgewöhnen will…

Natürlich schaue ich die Serie immer im O-Ton. Ich habe in den USA mit den Friends Freundschaft geschlossen, und als ich sie dann zum ersten Mal im deutschen Fernsehen traf, war ich entsetzt! Die Synchronstimmen sind teilweise so daneben, dass sie den Charakter der jeweiligen Figur nicht nur völlig verändern, sondern grob ins Lächerliche ziehen. Mal abgesehen davon sind die meisten Witze in der deutschen Übersetzung einfach flach geraten – ich weiß, wovon ich spreche. Ich habe ab und zu aus Neugier einzelne Szenen erst auf Englisch und dann auf Deutsch gesehen (die DVD machts ja zum Glück möglich) und war echt enttäuscht.

Nun ist aber die große Frage: Wenn es jemals einen Friends-Film geben sollte, wäre ich dann dafür oder dagegen? (Es lebe der Konjunktiv…)

Bis vor wenigen Tagen hätte ich noch gesagt, das sollte man lieber lassen, denn die Serie ist komplett und abgeschlossen und es sind eigentlich keine Fragen mehr offen. Auf das gefloppte Sequel „Joey“ will ich hier gar nicht näher eingehen. Aber:

Vorgestern habe ich mir den SATC-Film angesehen, und auch da war ich vorher etwas skeptisch. Auch diese Serie hatte damit abgeschlossen, dass man alle Beteiligten auf einen guten Weg in die Zukunft geschickt hat. Trotzdem war ich neugierig, und der Film war nicht nur klasse, sondern wurde der Serie auch in jeder Hinsicht gerecht. Sollte das bei den Friends auch möglich sein, indem man die gleichen Schauspieler, Writer, Regisseure, Produzenten, Zuständigen für Requisite, Maske und und und verpflichtet – dann, ja dann würde ich auf Knien darum flehen, bitte Leute, macht diesen Film!

Wobei das natürlich auch schiefgehen könnte. Unter uns, Staffel 10 ist ja schon etwas gewollt gewesen, und es ist vielleicht auch gut so, dass Schluss war. Und außerdem ist diese ganze Überlegung ja auch unnötig, denn die Film-Pläne wurden ja eh dementiert.

Aber es hätte schon ziemlich klasse sein können…


Updates

Freitag, 11.Juli 2008

Hallo Ihr Lieben,

in der Galerie Sicht-Feld gibt es ein neues Foto und ich habe eine neue Seite extra für Stöckchen eingerichtet (Links siehe oben) – solche gravierenden Ereignisse werde ich hier in Zukunft entsprechend ankündigen, weil man da ja nicht jeden Tag draufklickt.

Viel Spaß beim Ansehen und Kommentieren!

Eure Mareike

PS: Bald gibt es hier auch mal wieder was „Richtiges“ zu lesen – fest versprochen!