Erkenntnis des Tages

Wenn man seiner 14 Monate alten und mit einer Gabel augestatteten Tochter einen Teller mit Couscous vor die Nase stellt, dann sollten Besen, Kehrblech und Wischlappen nicht allzu weit entfernt sein…

🙂

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13 Responses to Erkenntnis des Tages

  1. piri sagt:

    … und trotzdem ist es schön, die Bescherung aufzuwischen, gell? Was gab es zum Couscous dazu? – ich mag da nämlich gerne!

  2. Lilo sagt:

    Also was sind denn Couscous? Sind das diese kleinen weißen Erbsen oder sind das die Brotstücke die man normalerweise in den Salat streut?

  3. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Piri,
    bei uns gibt es immer eine Couscous-Pfanne mit Hähnchenfleisch, Zucchini und Paprika – vielleicht hast Du zufällig das GU Familienkochbuch, da steht das Rezept drin.
    Ja, ich musste auch beim Aufwischen grinsen… 🙂
    Liebe Grüße,
    Mareike

    Liebe Lilo,
    willkommen bei mir! Erbsen? Keine Ahnung. Die Salatbrotstückchen heißen Croutons. Couscous ist so ein Krümelzeugs aus Hartweizengrieß, das man z.B. in Brühe aufquellen lassen und dann mit Gemüse vermischt als warme Pfanne oder auch mit Gemüse und frischen Kräutern und Öl und Essig angemacht kalt essen kann. Schmeckt sehr lecker, probier es einfach mal!
    Liebe Grüße,
    Mareike

  4. Schaps sagt:

    Hahahach ja, das macht das Elternsein erst aus 😀

  5. Sicht-Feld sagt:

    Was denn, Schaps, das Putzen? Da hast Du in gewisser Weise sogar recht… 🙂

  6. Erika sagt:

    Liebe Mareike,
    wenn es beim Besen und Wischlappen bleiben kann, dann ist das noch behebbar,
    als mein Sohn in dem Alter war (und ich hatte dann noch eine 2 jahre ältere Tochter),
    bekam er plötzlich einen Krampfanfall, als ich mit den beiden in der Stadt war, das waren Aufregungen für eine Mutter, die nicht weiß, was da grad passiert mit ihrem Kind.
    Ich möchte das gar nicht weiter ausführen, aber ich musste wieder dran denken.
    Zum Glück hatte er oft Schutzengel, dafür bin ich unendlich dankbar. Wenn man Kinder hat, wird man oft an Grenzen geführt , aber auch mit unendlicher LIEBE belohnt.
    Alles Gute für Deine Tochter und Dich
    liebe Grüße Erika

  7. Herr Momo sagt:

    Ich muss gerade an meine Tochter denken – und ihren ersten Versuch, alleine Schokoladenpudding zu Essen:(
    Damals musste ich die frisch renovierte Küche gleich wieder renovieren – und sie bekam ihren Pudding dann einige Wochen lang nur in der Badewanne 😉

  8. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Erika,
    ja, das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Es gibt immer wieder Sutautionen, in denen man als Mutter zunächst völlig hilflos dasteht – und man muss ja trotzdem irgendwas machen, nur was?! Das kenne ich auch schon, allerdings noch nicht so gravierend wie in Deinem Beispiel.
    Von wegen, „kleine“ Kinder, kleine Sorgen…!
    Aber Du hast Recht, all die Liebe und Fröhlichkeit, das Lachen und Plaudern und Umarmen und den Kleinen einfach beim Wachsen und Leben zusehen zu dürfen, das wiegt alle Sorgen zehnfach wieder auf, und ich kann mir ein Leben ohne Kind überhaupt nicht mehr vorstellen!
    Liebe Grüße,
    Mareike

    Lieber Her Momo,
    jetzt musste ich aber richtig laut lachen, denn die Badewannen-Idee hatten wir auch schon. Zum einen hat meine Tochter in der Badewanne gelernt, ihr Glas beim Trinken selber zu halten, und zum anderen gibt es die besonders heiklen Sachen bei uns eh nur an den Tagen, wo anschließend eh gebadet werden soll… 🙂
    Alles Liebe,
    Mareike

  9. Erika sagt:

    Liebe Mareike,
    danke für Deine liebe Antwort, ich wollte Dich auch nicht ängstigen, weil Deine Situation ja eher lustiger Art war. Aber meine Kinder sind ja inzwischen groß geworden, nächste Woche werden sie 19 und 21 Jahre alt. Ich muss „LOSLASSEN“
    aber ich bekomme immer noch sehr viel geschenkt, gerade, weil ich loslasse.
    Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Mutter sein eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt ist, an der man /frau selbst am meisten wachsen kann. O wie wahr……
    Liebe Grüße
    herztlichst Erika

  10. andrea2007 sagt:

    Liebe Mareike, mit Deinem kurzen Satz hast du bei mir das Kopfkino angestellt und ich seh die Küche, in der überall Couscous klebt und Deine Tochter haut mit einem breiten Grinsen die Gabel ins Essen…:-) und Dein Gesicht mit einer Mischung aus Ärger und das-Lachen-nicht-verkneifen-können….so stell ich es mir vor… Liebe Grüsse Andrea

  11. bonafilia sagt:

    gutte Erkenntnis….und es war sicherlich köstlich zuzuschauen! 😀

  12. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Erika,
    neinnein, Du hast mich nicht geängstigt. 🙂
    Ich glaube auch, dass Muttersein trotz all des Schönen keine leichte Aufgabe ist. Ich selber bin schon so sehr gewachsen in diesen vierzehneinhalb Monaten…
    Ich habe mal gelesen, „Mutter sein heißt loslassen können“ , und ich finde das stimmt. Es gibt immer wieder kleine Abschiede, auch jetzt schon. Das Abstillen, die erste Nacht im eigenen Zimmer, das selbständige Fortbewegen, das selbständige Sitzen und Essen,… Sie braucht mich jeden Tag ein bisschen weniger, zumindest zum „Überleben“. Aber zum Glück wird sie mich als Mama eben doch immer irgendwie brauchen, und ich liebe es, für sie da zu sein!
    Alles Liebe,
    Mareike

    Liebe Andrea,
    das Bild, das Du malst, trifft es ziemlich genau. Das Couscous war nachher wirklich überall, nur nicht im Mund meiner Tochter… 🙂
    Aber Spaß hatten wir beide irgendwie trotzdem!
    Liebe Grüße,
    Mareike

    Liebe Bonafilia,
    das sind so die Kleinigkeiten, die einem als Mutter jeden Tag so klar werden, das kennst Du ja sicher auch. Ja, es war super anzuschauen, und ich bin manchmal schwer hin- und hergerissen zwischen konsequent erziehen und einfach loslachen. Ich glaube, beides hat irgendwie seine Berechtigung…
    Liebe Grüße,
    Mareike

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