Wie macht eigentlich…?

Ich stehe vor einem Problem. Ist denjenigen unter Euch, die öfter mal mit kleinen Kindern zu tun haben, das folgende Dilemma auch schon aufgefallen? Die meisten Bücher für Ein- bis Zweijährige quillen förmlich über vor lauter Tieren, ja, sie platzen schier aus allen Nähten, weil so viele Tiere sich darin drängen. Das ist ja sehr erfreulich, denn zumindest Sichtfeldchen interessiert sich zurzeit brennend für Tiere. Da kommen dann auch die fröhlichsten und possierlichsten Arten vor, von der Katze über das Lämmchen bis hin zum Löwen oder Affen. So weit, so gut. Nun ist mein Problem aber, dass Sichtfeldchen die Tiere nicht nur anschaut, sondern sie auch zu gerne nachahmt. Aber wie zum Geier macht eigentlich ein Pinguin? Eine Giraffe? Ein Känguruh??? Die Null-Acht-Fuffzehn-Tiere bekomme ich ja ganz gut hin, und Sichtfeldchen immitiert seit heute einen prima Esel (beim „iii“ atmet sie sogar ein!), aber ich werde immer noch ganz nervös, wenn ich weiß, dass nach dem nächsten Umblättern ein Kamel, ein Eichhörnchen oder ein Zebra kommt… Und ganz wohl fühle ich mich beim typischen „Törrööö!“ von Benjamin Blümchens nächsten Verwandten irgendwie auch nicht.

Probleme, die man vermutlich auch nur als Eltern ohne zoologische Grundausbildung hat, gell? 😉

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22 Responses to Wie macht eigentlich…?

  1. Marina sagt:

    Hmm, wirklich schwierig. Bin ich froh, dass ich auch schon als Kind von Tieren so begeistert war, da habe ich dann später ganz, ganz viele Tierfilme angeschaut. Daher kenne ich zum Beispiel das Zebra. Es klingt in etwa so: „UI UI – UI UI!!“
    Hier ein toller Link:

    Und hier etwas Lustiges für unempfindliche Ohren: Der Königspinguin!

  2. Schussel sagt:

    Hihi.. wir haben gerade ein Set Fingerpüppchen aus Filz gekauft, und da hat mir der Liebste auch schon die Frage gestellt: Wie macht denn eigentlich ein Papagei?
    Kamel und Eichhörnchen sind natürlich wirklich gemein. Vielleicht gibt es ja (so ganz anschaulich) auf Youtube irgendwelche Tierfilmchen, dann könnte man die Tiere mal „in echt und Farbe“ vorführen?

  3. Papa sagt:

    Ja, da kenne ich 🙂

    Also wir haben dann meist versucht, eine typische Bewegung des Tieres nachzuahmen. Also beim Hasen das typische „Mümmeln“, beim Fisch die Schnappatmung (macht sie beides herrlich nach). Beim Papagei haben wir die klassische Papageienstimme „Cora, Cora“ sagen lassen. Das Känguru kannst du prima hüpfen und springen lassen.
    Das Eichhörnchen kannst du zwischen den Vorderpfoten eine Nuss knabbern lassen. Und das zebra wieherte wie ein Pferd bei uns. Immerhin klingen Schafe und Ziegen auch fast gleich 😉

  4. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Schussel,
    ich glaube, die Fingerpuppen haben wir auch, die sind nicht zufällig vom Möbelschweden? Die Idee mit Youtube ist nicht schlecht. Zur Not gugel ich einfach mal Eichhörnchen + Stimme oder irgendwie sowas, vielleicht findet man ja ein paar Audiodateien…
    Liebe Grüße,
    Mareike

  5. Sicht-Feld sagt:

    Lieber „Papa“,
    Das mit den Bewegungen ist gar keine schlechte Idee! Und danke, dass Du mich an „Cora“ erinnert hast, der Name ist prima. Ich hatte irgendwie immer „Lara“ im Ohr, aber so heißt ein fürchterliches Mädchen aus der Krabbelgruppe, und deshalb habe ich mich da immer etwas gescheut. 🙂 Und was macht ihr beim Elefant?
    Übrigens klingen Schafe und Ziegen gar nicht wirklich so ähnlich, das ist mir jetzt erst aufgefallen. Die Zicklein und Lämmer klingen schon ähnlich, aber bei den ausgewachsenen Tieren machen die Ziegen dieses meckerige „Mä-ä-ä-ä-ä“, was man sonst irgendwie immer Schafen unterschiebt. Schafe dagegen machen so ein richtig kehliges und recht tiefes „Mööööööhhh“. Das habe ich vorher allerdings auch nicht gemerkt!
    Liebe Grüße,
    Mareike

  6. Elisabeth sagt:

    *lach* Liebste Mareike,
    verzeih, bitte, ich hab ja (noch) keine Kinder, aber beim Lesen deines süßen Textes musste ich ganz laut lachen, weil ich mir das so gut vorstellen kann, wie du zitternd vor dem Kamel umblätterst und dir beim Eichhörnchen der Schweiß auf der Stirne steht! 😉 Gruselig, aber echt süß! Nicht einfach, das kann ich mir denken… Ich würde Sichtfeldchen so schnell wie möglich in einen Zoo schleppen, um sie all diese Geräusche und Laute mal live hören zu lassen. Auch die Suche nach einem Eichhörnchen kann total spannend sein 🙂
    Liebste, fröhliche Sonnengrüße von Elisabeth

  7. Papa sagt:

    Ja, ich dachte auch, dass Ziegen eher dieses meckernde Blöcken haben und Schafen das ruhigere, kehligere Blöcken. Aber frag mal unsere Tochter … die machen beide „Mäh“, da kann das Blöcken bei Papa noch so unterschiedlich klingen 😉

    Und der Elefant ist bei uns auch definitiv die Sorte Benjamin Blümchen. Sie soll ja wenigstens die Chance haben, es nachzuahmen.

  8. Wortman sagt:

    *lach* das ist schon so ein kreuz mit den tierstimmen 😉
    kenn ich auch noch von früher…

    wenn du was brauchst:
    http://www.soundsnap.com/taxonomy/term/69
    da sind über 1825 tierstimmen als wav/mp3 🙂

  9. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Elisabeth,
    das ist aber auch echt nicht so einfach! Und Sichtfeldchen sitzt dann immer so wissbegierig da und zeigt auf das Tier und sagt auffordernd-fragend „Da?“, und da reicht eben der Name inzwischen nicht mehr aus, irgendwas muss das Tier doch auch machen!
    Aber der Zoobesuch ist definitv eingeplant, sobald das Wetter es zulässt. Hier in der Nähe gibt es einen schönen kleinen und nicht so überlaufenen Familienzoo, da werden wir dann mal hinfahren. Ich freu mich jetzt schon darauf! 🙂
    Liebe Grüße,
    Mareike

  10. Sicht-Feld sagt:

    Lieber „Papa“,
    na, dann werden unsere Töchter eben auch so mit rund 30 Jahren, wenn sie vielleicht selber Kinder haben, die große Erkenntnis erleben, das Schafe und Ziegen eben doch nicht gleich klingen. 😉
    Und Du hast Recht, Herrn Blümchen zu imitieren ist eindeutig leichter als einen lebenden Artgenossen – auch oder vor allem für uns Erwachsene!
    Liebe Grüße,
    Mareike

  11. Sicht-Feld sagt:

    Lieber Torsten,
    zausend Dank für den Tipp! Leider hatten die da auch keine Pinguine, Känguruhs und Giraffen, aber immerhin weiß ich jetzt, wie ein Nilpferd und ein Kamel klingen. Ob ich es dann imitieren kann, ist eine andere Frage! 😉
    Liebe Grüße,
    Mareike

  12. Schonzeit sagt:

    ich würde auch eher auf der Assoziationsschiene fahren wollen. Ein Känguru hüppert halt und so weiter.

    Du machst das schon.

    Und irgendwann muss man halt mal lernen, dass nicht alles für Laien markante Geräusche macht.

  13. Sicht-Feld sagt:

    Stimmt schon, Bruderherz, irgendwann muss man´s lernen – aber bis dahin ist es einfach zu süß, wie sie Raben, Esel und Eisbären imitiert, da kann es gar nicht genug von geben! 🙂
    *knuddel*
    Mareike

  14. Wortman sagt:

    Manche Tiere gehen halt nur über Assoziationen, da geb ich Schonzeit recht.

    Gern geschehen Mareike 🙂 Den Link hatte ich bei mir unter Favoriten, weil ich da mal irgendwas machen wollte… bloß nicht mehr weiß, was 😉

  15. Sicht-Feld sagt:

    Lieber Torsten,
    zum Thema Assoziationen: Sichtfeldchen macht, wenn man sie nach dem Bären fragt, immer „Winkewinke“, denn an der Garagenwand unserer Nachbarn gegenüber ist ein Bär, den sie schon seit langem immer grüßt, wenn sie ihn sieht. 🙂
    Liebe Grüße,
    Mareike

  16. Wortman sagt:

    Das ist doch süss mit dem Bären und später bringst du ihr dann das Lied von Balu bei 🙂

  17. Sicht-Feld sagt:

    Hihi, das kann sie sogar schon! Probiers mal mit Gemütlichkeit – das singen wir oft beim Wickeln! 🙂

  18. Wortman sagt:

    Coooooooooooooooool 🙂

  19. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Marina,
    sorry nochmals, dass ich Deinen Kommentar erst jetzt freischalte – und TAUSEND DANK! Das sind ja tolle Filme! Da kann man ja richtig was lernen (wenn man sich traut 😉 )! Und in den Vorschlägen für ähnliche Filme findet man ja noch viiiiiieeeeeel mehr! Ist das klasse! *freu*
    Liebe Grüße,
    Mareike

  20. Marina sagt:

    Ein Dankeschön zurück! Ich hoffe, du hast fleißig geübt und kannst jetzt alle Tierstimmen fehlerlos imitieren!!

  21. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Marina,
    jaaaaaa, also, naja… Ein paar gelingen mir vielleicht inzwischen ganz gut. Das alberne ist nur, dass wenn ich diese Tiere dann in der Krabbelgruppe nachahme, dass ich dann immer etwas schräg angeguckt werde… 😉
    Liebe Grüße,
    Mareike

  22. online Radio sagt:

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