Mein Lieblingswort

Sichtfeldchen lernt ja zurzeit eifrig das Sprechen und beschert uns damit ständig wieder neue Gründe, sie einfach hinreißend, süß und total witzig zu finden. Während unseres Aufenthalts bei den Sichtfeldschen Großeltern hat sie sich ein Wort angeeignet, welches ich mit Abstand am liebsten höre. Es bezeichnet zwei verschiedene Dinge: Einerseits heißen so die kleinen Häppchen, mit denen Opas Hund belohnt wird, wenn er den Ball apportiert hat, andererseits lobt Sichtfeldchen so ein Essen, das ihr wirklich gut schmeckt.

Mama: „Sichtfeldchen, was möchtest Du denn dem Dada (=Opas Hund) geben?“
Sichtfeldchen: „Geleckerli!“
Mama: „Dann frag mal den Opa, der hat bestimmt ein paar Leckerli, die Du dann dem Dada geben kannst.“
Sichtfeldchen flitzt zu Opa und zupft ihn an der Hand: „Opa… Geleckerli… bitte!“

oder eben

Oma: „Na, Sichtfeldchen, wie schmeckt Dir denn das Essen?“
Sichtfeldchen reibt sich den Bauch: „Geleckerli!“

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13 Responses to Mein Lieblingswort

  1. sabrina sagt:

    Es ist so süß, wenn die Zwerge ihre eigene kleine Sprache entwicckeln! 🙂

  2. Schonzeit sagt:

    die story ist noch viel süßer, wenn sie Frau Sichtfeld mit strahlenden Augen persönlich berichtet. Echt jetzt! 😀

  3. theomix sagt:

    Liebe Mareike,
    da würde ich aber den Lexikon-Autor noch mal befragen. Ich vermute, es ist ein Universalwort für alles Leckere. Die Sprecherin hat in ihre Grammatik noch nicht die Trennung von Substantiv und Verb eingearbeitet. 😉
    Herzliche Grüße, Jörg

  4. andrea2007 sagt:

    Liebe Mareike, wie süss das klingt. Ein schönes Wochenende für Euch, liebe Grüsse Andrea

  5. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Sabrina,
    stimmt – das erlebst Du ja auch jeden Tag mit! Ich finde, das ist eine unglaublich spannende und vergnügliche Zeit! 🙂
    Liebe Grüße,
    Mareike

  6. Sicht-Feld sagt:

    Lieber Malte,
    danke für das Kompliment – ich glaube, die strahlenden Augen sind bei mir ein Dauerzustand, seit Sichtfeldchen da ist, oder? 😉
    *knuddel*
    Mareike

  7. Sicht-Feld sagt:

    Lieber Jörg,
    am witzigsten finde ich diese Vorsilbe „Ge-„. Dass sie das Wort als Substantiv und als Adverb benutzt, finde ich als Deutschlehrerin natürlich sehr spannend! Sie konnte vorher schon ganz toll „lecker“ sagen, aber seit sie das Wort „Leckerli“ im Zusammenhang mit dem Hund gehört hat, sagt sie nun immer „Geleckerli“. 🙂
    Liebe Grüße,
    Mareike

  8. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Andrea,
    sie spricht dabei das „L“ sehr melodisch aus – ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber ich finde, es klingt ein bisschen „schweizerisch“. Nicht nur wegen des „-li“ am Ende… 😉
    Liebe Grüße zurück und auch Dir ein traumhaftes erstes Augustwochenende!
    Mareike

  9. Schonzeit sagt:

    die strahlenden Augen sind bei dir serienmäßig glaub ich. 😀

  10. Erika sagt:

    Liebe Mareike,
    das musst Du mal aufnehmen, das ist ja süß,
    wir haben einige alte Kassetten von den Kindern , das sind schöne Erinnerungen….
    Ja, jedes Kind hat seine eigene Sprache in seinem einzigartigen Leben, und das ist wunderschön.
    Meine Tochter ist letzte Woche nach Mainz gezogen, auch ein neuer Abschnitt, sie hat mir dann ein liebes Mail geschickt , das war wie Weihnachten….
    Sie kommt aber noch öfters vorbei, sie ist ja nicht verloren, nur bisschen mehr losgelassen. So schnell vergeht die Zeit, wenn Du was von Deiner Kleinen schreibst, werde ich immer so lieb erinnert. Danke Dir.
    Alles Gute und viele liebe Grüße von Erika 😉

  11. Sicht-Feld sagt:

    Lieber Malte,
    hach, danke, Du alter Schmeichler… 🙂
    Fühl Dich mal ganz doll gedrückt!
    Mareike

  12. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Erika,
    wir haben uns zu Sichtfeldchens Geburt extra eine Videocamera gekauft, und solche „Schätzchen“ nehmen wir dann auch immer gerne auf. Ich frage mich nur manchmal, ob man nicht furchtbar wehmütig wird, wenn man das dann so in 20-30 Jahren nochmal ansieht… Das kommt vermutlich darauf an, wie dann die Situation und das Verhältnis zum groß gewordenen Kind ist…
    Na sowas, in Mainz habe ich auch mal ein Semester lang studiert und habe mich da sehr wohl gefühlt. Bei mir war es damals so, dass das Wegziehen von Zuhause mich meinen Eltern nach der Zeit des Flügge-werdens wieder sehr viel näher gebracht hat. Ich freue mich nun immer, wenn ich mal wieder nach Hause komme und sie sehe!
    Irgendwo habe ich mal gelesen, Mutter sein heißt loslassen können. Das stimmt sicher, aber ich stelle mir das hart vor. Zum Glück muss man ja nicht sein ganzes Kind auf einmal loslassen, sondern immer nur ein kleines Stückchen, und umso schöner ist es doch, wenn es dann (egal in welchem Alter es inzwischen ist!) auf die Mama zugestürmt kommt und sie einfach ganz doll knuddelt! 🙂
    Alles Liebe für Dich!
    Mareike

  13. Erika sagt:

    Vielen Dank liebe Mareike für Deine lieben Worte,
    alles Gute für Euch Alle
    herzlichst Erika 😉

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