Mir aus der Seele gesungen…

Dieses zuckersüße zärtliche und einfach von Herzen wahre Lied habe ich vor einiger Zeit in meinem Lieblingsblog „Wer ist der Chef“ kennen gelernt, und ich möchte es unbedingt an Euch weitergeben. Nehmt Euch einfach mal die paar Minuten Zeit und hört es Euch in Ruhe an…

Was habe ich in all den Jahren ohne Dich eigentlich gemacht,
als Tage noch tagelang waren, wie hab ich sie nur rumgebracht?
Ohne Spielzeug zu reparieren, ohne den Schreck der Nerven zehrt,
ohne mit Dir auf allen Vieren durchs Haus zu traben als dein Pferd?

Keine ruhige Minute ist seitdem mehr für mich drin.
Und das geht so, wie ich vermute, bis ich hundert Jahre bin.

Du machst Dich heut in meinem Leben so breit dass ich vergessen hab,
was hat es eigentlich gegeben, damals als es Dich noch nicht gab ?
Damals glaubt‘ ich alles zu wissen, bis du mir die Gewissheit nahmst,
Nie glaubt‘ ich etwas zu vermissen, bis an den Tag, an dem du kamst.

Das Haus fing doch erst an zu leben seit Dein Krakeelen es durchdringt,
seit Türen knallen und Flure beben und jemand drin Laterne singt.
Früher hab ich alter Banause Möbel verrückt, verstellt, gedreht,
ein Haus wird doch erst ein Zuhause, wenn eine Wiege darin steht!

Tiefen und Höhen hab ich ermessen, Ängste und Glück waren reich beschert,
das war ein leises Vorspiel dessen, was ich mit Dir erleben werd!
Denn Du kommst und gibst allen Dingen eine ganz neue Dimension,
und was uns nun die Jahre bringen mess ich an Dir, kleine Person!

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12 Responses to Mir aus der Seele gesungen…

  1. Papa sagt:

    Danke für das Kompliment, freut mich sehr 🙂 Und dieses Lied ist wirklich wunderschön und von vorne bis hinten wahr. Das können nicht viele, aber er bekommt das bei einigen Liedern su gut hin.

  2. Schussel sagt:

    Ja, das Lied ist wunderbar – und ich habe es ebenfalls vom Papa der kleinen Chefin kennengelernt, in der Zeit, in der ich aufgeregt auf die ersten Wehen wartete…
    und es ist so wahr und so wunderschön!

  3. piri sagt:

    ich mag Reinhard Mey und das Lied ist wirklich wunderschön!

  4. bruni kantz sagt:

    Jedes Wort, welches er singt, ist richtig. Wer kennt dieses Lied nicht?
    Er sang es vor längerer Zeit – ganz klar – und bis heute kann ich jedes Wort darin bestätigen.
    100 Jahre bin ich noch nicht, aber meine Töchter, 26 und 29 Jahre alt – halten mich „fit“.

    Viele Sorgen, viele Nöte, Liebe, Freude, Spaß und keine einzige Minute Langeweile☺

  5. Erika sagt:

    Liebe Mareike,
    danke Dir, das ist wirklich ein schönes Lied,
    zum Glück habe ich jetzt öfters eine ruhige Minute, das tut gut und ich kann alles überdenken und für mich selbst da sein, dafür bin ich dankbar.
    Liebe Grüße und alles Gute
    Erika 😉

  6. Sicht-Feld sagt:

    Lieber Nils,
    irgendwie finde ich wirkt das Lied noch viel liebevoller, weil es von einem Papa gesungen wird. Wenn es von einer Frau gesungen würde, dann käme es vielleicht gar nicht so wirkungsvoll rüber – bei Frauen wird eine solche Haltung irgendwie vorausgesetzt, oder?
    Liebe Grüße,
    Mareike

  7. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Schussel,
    das war dann ja auch eine spannende Zeit voller Vorfreude für Dich, als Du das Lied kennen lerntest! Und ich nehme mal an, es hat sich bewahrheitet, nicht wahr? 😉
    Liebe Grüße,
    Mareike

  8. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Piri,
    ich kenne und mag Reinhard Mey auch schon seit Kindertagen, wobei ich gestehen muss, dass ich nur einige seiner Alben kenne. Dieses Lied hier war mir neu, aber umso schöner finde ich es jetzt, wo ich selber so empfinde! 🙂
    Liebe Grüße,
    Mareike

  9. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Bruni,
    schön, dass Du vorbeischaust! Ich glaube auch, dass man sozusagen sein Leben lang „Eltern bleibt“ – biologisch sowieso, aber auch seelisch. Auch wenn die Kleinen längst flügge geworden sind, möchte man doch immer die Gewissheit haben, dass es ihnen gut geht und sie im Leben zurechtkommen, und man möchte an ihren Freuden und Sorgen teilhaben. So ist es zumindest bei mir und meinen Eltern, und ich hoffe, dass es auch mit Sichtfeldchen mindestens so lange so bleibt, bis ich 100 Jahre alt bin… 😉
    Liebe Grüße,
    Mareike

  10. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Erika,
    oh ja, das stimmt. Ruhige Minuten habe ich kaum, denn selbst wenn Sichtfeldchen schläft, ist man ja doch immer mit einem Ohr beim Babyfon… Aber das ist auch okay so. Am kommenden Wochenende habe ich jedoch „frei“, denn da haben wir ein Chorprobenwochenende in einer Jugendherberge, und darauf freue ich mich riesig! Und Sichtfeldchen und Herr Sichtfeld freuen sich auf ein Papa-Tochter-Wochenende! 🙂
    Ich freue mich für Dich, dass Du nicht nur die Zeit, sondern auch die Ruhe und das Bedürfnis hast, auf Dich selbst zu hören! Genieße das!
    Ganz liebe Grüße,
    Mareike

  11. Erika sagt:

    Liebe Mareike,
    das ist ja auch fein für Dich, wir waren auch letztes Jahr in einer Jugendherberge auf einem Chorwochenende,
    genieße es….
    Es ist auch wunderbar für Papa und Kind, mal ein Wochenende alleine zu verbringen. Als mein Mann mit meinen beiden Kleinen mal alleine war ein Wochenende, da waren sie ganz stolz und glücklich, dass alles geklappt hat und ich war zufrieden, weil ich so ein schönes Seminar machen konnte mit anderen Frauen….
    Dann behält man auch die gute Laune und ist nicht gefrustet, wie manche.

    Ganz liebe Grüße und viel Spass beim Singen
    wir haben z.Zeit Pause nach drei Konzerten
    Erika 😉

  12. Sicht-Feld sagt:

    Liebe Erika,
    ja, ich erinnere mich, dass auch Du in einem Chor singst, deshalb habe ich mein bevorstehendes Wochenende auch erwähnt. 🙂
    Ich freue mich riesig darauf, und ich bin sehr gespannt, wie es mit meinen beiden Liebsten hier zu Hause klappen wird. Zur Not bin ich ja nicht weit weg, aber ich denke, die beiden werden das schon meistern! Und ich darf mal ein Wochenende lang nicht nur Mama sein – das ist mir wichtig, um ich selbst bleiben zu können.
    Musikalische Grüße,
    Mareike

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