Weiterbloggen oder nicht – das ist hier die Frage…

Donnerstag, 24.Februar 2011

Um diesen Blog ist es bedauerlicherweise in letzter Zeit sehr still geworden. Eine lange Zeit lang war ja das Bloggen mein Hobby Nr.1, und irgendwie vermisse ich es auch. Nur habe ich im Moment so viel um die Ohren mit dem Familienalltag, dauerkranken Kindern, OPs usw., dass es für mich in  den letzten Monaten nur zusätzlichen Druck bedeutet hätte, auch noch „bloggen zu müssen“. So soll es natürlich nicht sein. Deshalb habe ich hier eine Pause eingelegt, die sich inzwischen schon ganz schön hingezogen hat…

Jetzt ist die Frage, wie es weitergeht. Ganz ehrlich? Ich weiß es noch nicht. Ein paarmal schon hatte ich den Gedanken, den Blog zu löschen und mich zu verabschieden. Doch dafür hat es mir einfach zu viel bedeutet, hier mit Euch meine Gedanken zu teilen. Und eigentlich denke und hoffe ich, dass ich doch bald die Zeit finde, hier wieder häufiger mitzumischen. Jetzt ist der Winter bald vorbei und somit hoffentlich auch die ständigen Erkältungen, jetzt kann Sichtfeldchen wieder in den Kindergarten gehen und jetzt sind wir einen Haufen Sorgen los, weil Baby Sichtfeld die OPs gut überstanden hat und die Resultate unseren Familienalltag doch um einiges vereinfachen.

Also mal sehen. Ich mag das hier (noch) nicht aufgeben!

Übrigens: Sollte ich weitermachen, dann müsste ich mir für meine beiden Mädchen neue Namen einfallen lassen, denn von einem „Baby“ Sichtfeld kann man nun bald wirklich nicht mehr sprechen, mit ihren 10 Monaten, neun Zähnen und emsigen Selber-Laufen-Versuchen…! Habt Ihr Ideen? Sichtfeldchen 1 und Sichtfeldchen 2 oder Die Große und Die Kleine finde ich persönlich etwas einfallslos…


Veraltete Technik

Montag, 6.September 2010

Der Alptraum eines jeden Bloggers: Mein PC ist im Eimer! Und zwar schon seit Wochen, und irreparabel. Daher ärgere ich mich – ebenfalls schon seit Wochen – wieder mit meinem alten Trödellaptop herum, der inzwischen schon Veteran im hohen Alter von neun Jahren ist. Er tut´s zwar immer noch, aber er ist ja sooo langsam! Und alles, was nicht im Internet passiert, brauche ich gar nicht erst zu versuchen.

Na, wie gut, dass ich bald Geburtstag habe! Und wie gut, dass ich einen begabten Ehemann habe, der meinen neuen „Rolls Royce“ gerade für mich einrichtet. Dann macht das Bloggen ja erst recht wieder Spaß!


Uns gehts gut!

Sonntag, 6.Dezember 2009

Ja, ich weiß, ich mache mich schon wieder so furchtbar rar hier zurzeit… Das ist aber keine Grund zur Sorge, es geht uns allen sehr gut. Herr Sichtfeld durchlebt den üblichen Dezemberstress auf der Arbeit, was sich natürlich auch auf mein häusliches Arbeitspensum auswirkt, daher komme ich im Moment kaum an den Computer. Wenn Sichtfeldchen mittags schläft, dann lege ich mich ebenfalls hin, da ich durch die Schwangerschaft deutlich müder bin als sonst, und abends geht es dann ans Bügeln, Wischen, Wäsche waschen usw. oder eben daran, Adventskalender zu basteln und Weihnachtsdeko im Haus zu drappieren. Von daher entschuldigt bitte meine häufige Abwesenheit!

Ach übrigens, Baby Sichtfeld hat inzwischen sein Geheimnis preisgegeben und wir wissen jetzt endlich, was „es“ wird. Für diejenigen, die das nicht wissen möchten, schreibe ich das jedoch erst ans Ende dieses Artikels. Wir freuen uns jedoch riesig darüber und sind schon sehr gespannt auf die Veränderungen, die uns so bevorstehen. Baby Sichtfeld geht es super, mir bis auf nerviges, aber zu Glück behandelbares Sodbrennen auch. Wir haben gerade die Hälfte der Schwangerschaft hinter uns.

So, und nun will ich die Neugierigen unter Euch nicht länger auf die Folter spannen:
Sichtfeldchen bekommt im April…
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Geschafft!

Donnerstag, 5.November 2009

Ich wage mal ganz vorsichtig zu behaupten, dass die blöde Anfangsphase der Schwangerschaft nun vorbei ist. Nachdem mir neun (!) Wochen lang rund um die Uhr schlecht war, geht es mir nun endlich seit einer Woche gut, und ich fühle mich jeden Tag tatkräftiger und energiegeladener. Wie es eben so sein soll im zweiten Schwangerschaftsdrittel! 🙂

Unser Knirps scheint übrigens ein kleiner Geheimniskrämer zu werden: Er oder sie wollte heute beim Ultraschall partout nicht preisgeben, ob er oder sie denn nun eigentlich ein Er oder eine Sie ist. So müssen wir unsere Neugier also weitere vier Wochen bis zum nächsten Untersuchungstermin zügeln… 😦


Der Grund für die lange Pause

Sonntag, 4.Oktober 2009

Liebe Freunde,

die meisten von Euch haben es wohl eh schon vermutet – zumindest wurde ich in einigen Emails schon mehr oder weniger direkt darauf angesprochen, deshalb wollen wir es nun nicht länger geheimhalten. Der Grund dafür, dass ich derzeit schon so lange außer Gefecht bin, ist im Moment ungefähr so groß wie mein kleiner Finger, hat es sich in meinem Bauch gemütlich gemacht und wird voraussichtlich im April von dort in unsere weit geöffneten Arme umziehen. 🙂

Trotz aller Freude darüber habe ich dennoch mit heftigen Übelkeitsattacken rund um die Uhr (von wegen morgens!) zu kämpfen, sodass mir im Moment nicht nach Bloggen (und auch nach sonst nichts) zumute ist. Ich denke, das könnt ihr mir nachsehen, und ich hoffe einfach, dass das bald vorbei ist, sodass ich hier wieder kräftig mitmischen kann!

Ich denke jedenfalls viel an Euch und freue mich über jedes nette Wort, das ich von oder bei Euch lese!

Liebe Grüße,

Mareike


Vorübergehend außer Betrieb…

Freitag, 4.September 2009

… aufgrund gesundheitlicher Unpässlichkeit – sorry!


Mir aus der Seele gesungen…

Sonntag, 2.August 2009

Dieses zuckersüße zärtliche und einfach von Herzen wahre Lied habe ich vor einiger Zeit in meinem Lieblingsblog „Wer ist der Chef“ kennen gelernt, und ich möchte es unbedingt an Euch weitergeben. Nehmt Euch einfach mal die paar Minuten Zeit und hört es Euch in Ruhe an…

Was habe ich in all den Jahren ohne Dich eigentlich gemacht,
als Tage noch tagelang waren, wie hab ich sie nur rumgebracht?
Ohne Spielzeug zu reparieren, ohne den Schreck der Nerven zehrt,
ohne mit Dir auf allen Vieren durchs Haus zu traben als dein Pferd?

Keine ruhige Minute ist seitdem mehr für mich drin.
Und das geht so, wie ich vermute, bis ich hundert Jahre bin.

Du machst Dich heut in meinem Leben so breit dass ich vergessen hab,
was hat es eigentlich gegeben, damals als es Dich noch nicht gab ?
Damals glaubt‘ ich alles zu wissen, bis du mir die Gewissheit nahmst,
Nie glaubt‘ ich etwas zu vermissen, bis an den Tag, an dem du kamst.

Das Haus fing doch erst an zu leben seit Dein Krakeelen es durchdringt,
seit Türen knallen und Flure beben und jemand drin Laterne singt.
Früher hab ich alter Banause Möbel verrückt, verstellt, gedreht,
ein Haus wird doch erst ein Zuhause, wenn eine Wiege darin steht!

Tiefen und Höhen hab ich ermessen, Ängste und Glück waren reich beschert,
das war ein leises Vorspiel dessen, was ich mit Dir erleben werd!
Denn Du kommst und gibst allen Dingen eine ganz neue Dimension,
und was uns nun die Jahre bringen mess ich an Dir, kleine Person!


Reiselust

Samstag, 11.Juli 2009

Es ist wieder einmal soweit: In wenigen Stunden werden Sichtfeldchen und ich in Hamburg aus dem Flugzeug steigen, um zwei wundervolle Sommerwochen in meiner Lieblings- und Heimatstadt Rendsburg zu verbringen. Wir freuen uns wie verrückt, und Sichtfeldchen erzählt ständig, dass wir mit einem Flugzeug fliegen werden und dass wir dann bei Oma, Opa und Dada (Opas Hund) sein werden. Sie kann es kaum erwarten, Dada mit Opas Hilfe wieder ein Leckerli geben zu dürfen, und ich bin mir sicher, wir werden eine tolle Zeit haben und viele liebe Menschen wiedersehen. Das einzig Traurige daran ist, dass Herr Sichtfeld nicht mitkommen kann, denn er hat seinen gesamten Urlaub bereits beim Umzug verbraten…


Erklärung

Dienstag, 23.Juni 2009

Ihr Lieben,

ich weiß, Ihr seid von mir mehr Präsenz gewöhnt. Mindestens jeden zweiten Tag einen neuen Eintrag und regelmäßige Kommentare auf Euren Blogs, außerdem schnelle Antworten auf Eure Komentare bei mir. Im Moment ist es hier ungewohnt ruhig, und ich fürchte, das wird auch noch ein bisschen so bleiben.

Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem für mich das Bloggen eher zur Verpflichtung als zum Ausgleich geworden ist. Ich glaube, die meisten von Euch kennen solche Phasen – und ich gehe felsenfest davon aus, dass es wirklich nur eine Phase ist. Ich habe gerade das Gefühl, mich selber ein bisschen zu verlieren, hinzu kommen ungeklärte gesundheitliche Probleme – kurz: Ich muss irgendwo ein bisschen kürzer treten. Bitte versteht mich also, wenn ich mich in den nächsten Wochen weiterhin selten sehen lasse. Ich verpreche Euch, ich komme wieder. Auf meinen Lieblingsblogs stöbere ich natürlich weiterhin immer mal herum, und in Gedanken bin ich oft bei Euch! Ich vermisse Euch auch sehr, aber es geht zurzeit eben nicht anders. Hoppla – das klingt jetzt schlimmer, als es ist – macht Euch bloß keine Sorgen um mich! 🙂

Liebe Grüße und eine dicke und herzliche Umarmung für Euch alle, meine lieben (Blogger-)Freunde!

Eure Mareike


Zaaaaahnschmerzen…

Dienstag, 9.Juni 2009

… halten mich seit etwa zwei Wochen immer wieder von den Dingen ab, auf die ich Lust habe, so z.B. auch vom Bloggen. Ich muss zurzeit eine eklige Parodontose-Behandlung über mich ergehen lassen, und irgendwie verheilt es nicht ganz wie geplant. Seit gestern nun bin ich komplett mit Schmerzmitteln zugedröhnt, anders geht es nicht mehr. *heul*

Naja, auch das wird vorübergehen… Ich habe nur ein schlechtes Gewissen, dass auch Sichtfeldchen und nicht zuletzt Herr Sichtfeld unweigerlich darunter zu leiden haben, wie es mir gerade geht…


Sichtfeldchens großer Auftritt

Freitag, 5.Juni 2009

Morgen sind wir zur Hochzeit von Herrn Sichtfelds Cousine eingeladen. Das im Vorfeld entstandene Kleiderproblem habe ich zum Glück noch lösen können…! 😉

Was aber viel interessanter ist: Sichtfeldchen soll Blumen streuen! Das haben wir in den letzten Tagen extra mit ihr geübt, und sie hat es auch ganz toll gemacht – ob das nun morgen vor so vielen fremden Menschen auch klappen wird, ist noch eine andere Frage. Aber eines steht fest: Sie wird ein hinreißender Anblick sein – noch mehr als sonst! Ihr Großeltern haben ihr ein wunderschönes Kleidchen besorgt, aus cremefarbenen Organza, in dessen Saum frei bewegliche Blüten eingenäht sind…! Auf den feinen blonden Haaren wird sie einen Blütenkranz tragen, und dazu natürlich das obligatorische Blumenkörbchen. Ich bin total gespannt und glaube, sie wird aussehen wie eine kleine Prinzessin. Mal sehen, wie lange die Sachen überleben! 🙂

Zumindest fühlt sie sich darin wohl und benimmt sich wie ein typisches Mädchen – das kennen wir gar nicht von ihr! Sie spreizt die Arme zur Seite, läuft zum Spiegel, dreht sich davor hin und her und bewundert sich mit einem verzückten Lächeln im Gesicht… Und das schon mit Eindreiviertel! Das muss am zweiten X-Chromosom liegen…


Soll ich – oder …?

Freitag, 29.Mai 2009

Ich liebe Musik. Das wissen die meisten meiner aufmerksamen Leser inzwischen. Ich bin mit überwiegend klassischer Musik aufgewachsen und sie war immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Schon als Kleinkind habe ich musikalische Früherziehung gemacht, dann die obligatorische Blockflöte erlernt und schließlich auf eigenen Wunsch Geige gelernt. Lange Jahre habe ich im Orchester mitgespielt und bei wunderbaren Konzerten und Auftritten mitgewirkt. Bei uns zu Hause hat ständig irgendjemand Musik gemacht. Mein Vater spielt Horn und Klavier, mein älterer Bruder Gitarre und Bass und mein jüngerer Bruder Klavier, Saxophon und Querflöte. Und im „Grammophon“-spielen waren und sind wir alle gut! 🙂

Später habe ich dann noch Gesangsunterricht genommen, während des Studiums Querflöte gelernt und in verschiedenen Chören mitgesungen. Auch jetzt singe ich seit über einem Jahr in einem wunderbaren Bonner Chor mit, und der Probenabend ist immer ein großes Highlight meiner Woche. Ich brauche Musik, ich liebe Musik – es gibt für jede Stimmung, für jede Situation die passende, sie kann alles ausdrücken, vielleicht sogar besser, als Worte es vermögen.

Ich halte es für das größte Versäumnis meines Lebens, dass ich nicht als Jugendliche auch noch Klavier gelernt habe. Die Kapazität und auch das Talent hätte ich gehabt, das will ich hier mal so ganz unbescheiden sagen. Aber ich habe noch viele andere Dinge gemacht (Ballett, Voltigieren, Turniertanz…), und so habe ich das Klavier leider verpasst, wie ich rückblickend feststellen muss. Ich kann zwar verschiedene Stücke spielen, die ich mir autodidaktisch am elterlichen Instrument beigebracht habe, aber „so richtig“ spielen kann ich eben nicht. Inzwischen besitze ich sogar ein eigenes Klavier – sehr zu Sichtfeldchens Vergnügen – aber ich (be-)nutze es kaum. Leider! Ich habe es eben nie gelernt. Und dabei liebe ich Klaviermusik und bewundere alle, die mit den Fingern so über die Tasten huschen und tanzen können. Das Klavier hat der Geigen gegenüber den Vorteil, dass es eben auch alleine gut klingt – was bei der Geige wirklich nur mit sehr viel Talent und jahrelanger Übung der Fall ist. Ein Klavier klingt eben „nach etwas“, und es ist so vielseitig – vielsaitig! Ich würde es zu gerne beherrschen – aber wie gesagt…

Doch jetzt – und damit wären wir bei der Überschrift dieses Textes angekommen – hat sich mir die Chance aufgetan, es doch noch zu erlernen. Über den Chor habe ich eine junge und in my humble opinion sehr talentierte Musikerin kennengelernt, die selber auch Klavierstunden gibt. Mit ihr habe ich mich vorgestern über das musikalische Versäumnis meines Lebens unterhalten, und sie sagte etwas wie „Na und? Dann lern es doch jetzt noch!“. Sie sah überhaupt kein Problem darin, dass ich ja nun schon älter (najaaaa – ist doch so! 🙂 ) sei und so, zerstreute alle meine Einwände, die ich halbherzig einbrachte und bot an, mich zu unterrichten.

Tja – und was soll ich sagen? Ich habe Feuer gefangen von dieser Idee. Mir jetzt diesen musikalischen Wunsch doch noch zu erfüllen – das wäre das Größte (sofern es wirklich funktioniert)! Am liebsten würde ich sofort anfangen. Nur leider gibt es ein paar praktische Hindernisse. Was mache ich inzwischen mit Sichtfeldchen? Und wie finanziere ich das Ganze? Und wo soll ich überhaupt die Zeit hernehmen – ich will doch auch unbedingt wieder Geige spielen und bräuchte auch da Auffrischungsunterricht…

Und trotzdem, es lässt mich nicht los. Wenn nicht jetzt, wann dann? Mit 50 kann ich das doch nicht mehr machen! Und irgendwie – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – ich hab ihn nur noch nicht so recht gefunden…


Der Traum vom Haus XI

Freitag, 24.April 2009

Ihr Lieben,

morgen ist es soweit: Der Tag des Umzugs steht unmittelbar bevor, und wir verbringen nun die letzte Nacht in unserer alten Wohnung. Nachdem wir in den letzten Tagen von früh bis spät durchgepowert haben, bin ich jetzt zum Umfallen müde und freue mich auf mein Bett – aber noch mehr freue ich mich auf morgen! Alles hat bis zur letzten Sekunde noch genau nach unseren Vorstellungen Form angenommen, sodass wir nun einem hoffentlich reibungslosen Einzug entgegensehen können.

Online werde ich bald wieder sein, denn unser Internetproblem hat sich zum Glück geklärt. Dennoch muss ich mich hier in der nächsten Zeit erst einmal rar machen, denn Ihr wisst ja selbst, dass mit der ersten Nacht im neuen Heim der Umzug noch längst nicht vorüber ist… Aber ich komme bald wieder, versprochen!

Ich denke an Euch! Alles Liebe,

Eure Mareike


Der Traum vom Haus X

Donnerstag, 9.April 2009

Monatelang haben wir auf diesen Augenblick gewartet. Und nun, plötzlich doch ganz schnell, war er auf einmal da. Wir schüttelten unseren Vorbesitzern zum Abschied die Hände – wie schon des öfteren – und dann waren SIE diejenigen, die das Haus – unser neues Haus! – verließen, und wir blieben dort und schlossen die Tür von innen. Was für ein merkwürdiger, überwältigender, rührender und toller Moment! Wir haben ihn natürlich sofort erstmal mit einem Kuss gefeiert, mit dem ersten Kuss innerhalb unserer eigenen vier Wände! Ich kann es noch gar nicht so recht begreifen.

Heute war also die Hausübergabe, auf die wir so lange hingefiebert haben. Wir haben gemeinsam mit unseren Vorbesitzern noch einmal eine sehr ausgedehnte Tour durch das Haus gemacht, das jetzt völlig leer steht, haben ein paar Kleinigkeiten notiert, Fotos gemacht und uns Gastherme, Wasseranschlüsse und Gegensprechanlage erklären lassen. Dann wurden die Zählerstände notiert und eingetragen und das Ganze wurde mit unseren vier Unterschriften besiegelt. Als wir daraufhin ein paar kleine Geschenke und vor allem viele gute Wünsche für die Zukunft austauschten, war uns dann glaube ich allen sehr feierlich zu Mute. Unserer Vorbesitzerin und mir standen vor Rührung und Abschiedsschmerz sogar ein paar winzige Tränchen in den Augen. Wenige Minuten später waren wir dann zum ersten Mal alleine in unserem Haus. UNSER HAUS! Das, worauf wir jahrelang hingearbeitet haben und worauf wir uns freuen, seit wir das Haus zum ersten Mal gesehen haben. Jetzt ist es soweit!

Da standen wir dann also in den leeren Räumen, die wir ab sofort als unser neues Zuhause beziehen und gemütlich einrichten werden. Noch sind deutliche Spuren unserer Vorbesitzer da, Druckstellen auf den Teppichen dort, wo die Möbel standen, und Flecken an den Wänden dort, wo die Bilder hingen… Doch ab Dienstag werden die Handwerker kommen und unserem Haus (!) unsere persönliche Note verleihen, sie werden streichen, Böden verlegen und eine Wand ins Dachstudio einziehen, und dann… jaaa, dann!

Und gleich wird erstmal eine Flasche Sekt geköpft!


Büchermangel

Montag, 6.April 2009

*grummel*

Ich würde mich ja zu gerne an den Bücherrätseln von Lilo, Bonafilia und anderen liebe Bloggern beteiligen und selber mal eines posten, aber gerade jetzt sind tatsächlich alle meine Bücher in Umzugskartons! So ein Ärger! Ich wüsste genau, welche beiden Bücher ich auswählen würde – aber ich komme einfach nicht dran, um sie auch wirklich originalgetreu zitieren zu können…! Na, ich denke, nach dem Umzug werde ich die Bücherrätsel nachreichen – bis dahin kann ja jeder, der Lust hat, bei den o.g. Bloggern mitraten! 🙂