Zitat des Tages

Mittwoch, 15.September 2010

Klar bin ich ein romantischer Mensch – Ich komm bloß so selten dazu…!


Neulich im Werksverkauf

Dienstag, 20.Juli 2010

Er kommt freudestrahlend mit seinem Einkaufswagen angerollt: „Guck mal, Schatz, ich habe für Dich schonmal einen Maometer* eingepackt!“

Sie: „Ich will gar keinen Maometer!“

Er: „Ich aber!“

(* Beim Maometer handelt es sich um eine ratet-mal-wie-lange Stange Maoam, unter anderem erhältlich im Haribo-Werksverkauf. Es hat durchaus Vorteile, im Großraum Bonn zu leben – ist aber auch ganz schön gefährlich!)


Abendprogramm

Sonntag, 10.Mai 2009

Und schon wieder ein Grund zur Vorfreude!

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Traum-Date

Dienstag, 31.März 2009

Gestern abend habe ich beim Einschlafen ein Date mit Herrn Sichtfeld ausgemacht. Das haben wir früher öfter mal gemacht, dann geriet es irgendwie in Vergessenheit – aber gestern abend war mir plötzlich wieder einmal danach. Das Besondere daran ist, dass es eine Verabredung für den Traum ist. Wir verabreden dann zum Beispiel, uns gleich nach dem Einschlafen an einem besonders schönen Ort zu treffen oder etwas besonders Schönes zu machen. Gestern haben wir uns für einen Barfuß-Strandspaziergang verabredet.

Ob wir uns nun wirklich im Traum getroffen haben, daran kann ich mich heute nicht mehr erinnern, aber darum geht es auch gar nicht. Das Schöne daran ist, dass man einschläft mit dem Gefühl der Sonne auf der Haut, des warmen Windes in den Haaren, des Sandes zwischen den Zehen oder der Wellen, die sanft die Fußknöchel umspielen, und mit der Hand des Liebsten in der eigenen…


Chim Chim…

Samstag, 7.März 2009

Hier kommt ein kleiner Ausschnitt aus einem der schönsten Kinderfilme überhaupt, nämlich aus Mary Poppins – einem Film, den ich immer wieder sehen könnte, voller wunderschöner und lustiger Melodien, die sich gerne als wochenlange Ohrwürmer bei mir festsetzen. Diese Melodie hier war übrigens vor fünfeinhalb Jahren der Hochzeitswalzer von Herrn Sichtfeld und mir – so beschwingt sind wir in unsere Ehe getanzt! 🙂


Friends will be friends…

Dienstag, 20.Januar 2009

Herr Sichtfeld und ich haben eine absolute Schwäche für die unübertroffene US-Sitcom Friends, die ja leider nach der zehnten Staffel endete. Selbstverständlich haben wir sämtliche Staffeln auf DVD, und gerade haben wir alle 236 Episoden zum fünften Mal durch. Wir lieben diese Serie einfach über alles, und nach einem harten Arbeitstag für Herrn Sichtfeld und einem turbolenten Tag mit Sichtfeldchen für mich gibt es nach Feierabend nichts Entspannenderes. Natürlich sehen wir die Serie im Originalton, denn unser Friends-Tick begann während unserer Zeit in den USA. Die deutschen Synchronstimmen verfälschen meiner Meinung nach viel zu sehr die Charaktere, und viele Witze lassen sich einfach nicht übersetzen. Außerdem tun wir so ganz nebenbei noch was für unser Englisch, das ja nicht einrosten soll.

Gerade habe ich geraume Zeit bei Jutjup verbracht und mir Zusammenschnitte der besten Friends-Szenen angesehen, in Erinnerungen geschwelgt und mich kaputtgelacht. Ich liebe einfach diesen Humor, und ich liebe die Charaktere. Einen dieser Zusammenschnitte habe ich hier für Euch herausgefischt. Viel Spaß! (Danach bitte weiterlesen! – Und lasst Euch von dem „Check my Channel“-Button nicht irritieren, einfach ignorieren!)

Tja, nun sind wir also wieder einmal am Ende der Serie angekommen – was habe ich geheult! – und jetzt stehen wir wieder einmal ohne rechten Ersatz da. Wir haben zwar auch sechs Staffeln von „Hör mal wer da hämmert“, aber so direkt nach Friends ist diese ansonsten eigentlich sehr witzige Serie einfach richtig farblos… Deshalb brauche ich Eure Hilfe: Könnt Ihr uns eine Serie empfehlen, die Friends das Wasser reichen kann? Und die für Männlein und Weiblein gleichermaßen geeignet ist? (Also nicht unbedingt „Eine schrecklich nette Familie“ oder „Sex and the City“… Das eine mag ich nicht, das andere mag Herr Sichtfeld nicht.)

Bittebitte helft uns! Wir müssen die Zeit, bis wir wieder mit Friends von vorne anfangen, irgendwie überbrücken! Und da es ja schon mit dem Friends-Kinofilm nicht geklappt hat… Na, wir sind jedenfalls für jeden Tipp dankbar!


Kühlschrankpoesie – Was du bei mir bewirkst

Donnerstag, 11.Dezember 2008

Dein Lächeln ist

wie Sonnenschein.

Deine Zärtlichkeit geht

durch meine Haut

direkt ins Herz

und immer

wenn du mich küsst

wird es Frühling

im Garten meiner Seele.

– Mareike alias Sicht-Feld –


Da habt Ihr es schwarz auf we… – äh, blau!

Sonntag, 23.November 2008

Bei Schonzeit habe ich einen netten Link gefunden, der mir ausgerechnet hat, dass in meinem Gehirn die weibliche Seite deutlich überwiegt. Na, da bin ich aber erleichtert!

2008-11-gender-brain

So, und „What Gender Is YOUR Brain?


Unverhofft…

Donnerstag, 13.November 2008

Während ich vorhin das Abendessen kochte und Herr Sichtfeld mit Sichfeldchen spielte, sagte er plötzlich zu mir: „Du weißt, dass ich morgen frei habe, oder?“

NEIN, das wusste ich nicht! Durch unsere unterschiedlichen Rückreisetermine hat es da wohl etwas an der Kommunikation gehapert – aber EGAL! Ich FREU mich! So eine tolle Überraschung! Dann können wir also morgen ganz in Ruhe und ausgeschlafen losziehen und den Vertrag unterzeichnen. Welchen Vertrag? Tja, mehr sage ich dazu erst, wenn es vollbracht ist.

🙂


Ihr könntet uns ja fast leid tun…

Samstag, 8.November 2008

… Ihr armen, verwirrten Männer!

Gerade lese ich auf web.de, dass ab sofort wieder der „Echte Kerl“ als Männerbild gefragt ist – pünktlich zum Start des neuen Bonds. Und dass sich das Männerbild seit den 70er Jahren ständig gewandelt hat, von einem Extrem zum anderen. Das soll angeblich ausgelöst sein durch den Feminismus, der Euch offensichtlich mächtig aus dem Ruder geworfen hat. Klar, jetzt sind wir wieder Schuld! Dabei hat es dann auch solche Randerscheinungen wie den absoluten Softy oder den Supermacho gegeben. Inzwischen, so der Artikel, pendele sich das Ganze jedoch auf ein Normalmaß ein.

Ja, Ihr könnt einem schon leid tun. Da habt Ihr Euch womöglich gerade mit Biegen und Brechen in einem Hugh „Supersofty“ Grant verwandelt oder Euch unter Schweiß und Tränen einen Schwarzenegger-Body mit dem entsprechenden Ego antrainiert – und schon wollen wir wieder etwas Anderes! Wir können uns auch echt nicht entscheiden!

Oben habe ich das Wort „Normalmaß“ erwähnt. Ich frage mich zwar, was lecker sexy Daniel „007“ Craig mit Normalmaß zu tun haben soll – aber davon mal abgesehen kann ich mich dem Artikel größtenteils anschließen. Zitat: „Der Mann soll heute alles sein: Frauenversteher, Super-Papa, Don Juan und Held des Alltags“. Zitatende. Frauenversteher: Ja, gerne, wobei wir ja auch gerne unsere unverständlichen komplizierten geheimnisvollen Seiten haben und behalten wollen. Super-Papa: Unbedingt, aber die Show stehlen dürft Ihr uns bitteschön auch nicht. Don Juan: Naja, wer auf polygame Latin-Lover steht… Und Held des Alltags: Sowieso. Da gehen die Erwartungen vom Über die Pfütze tragen bis zum Herausfordern zum Duell gegen einen, der uns blöd kommt. Zu viel erwartet? Ehrlich?!

Na, jetzt kommt aber! Was sollen wir denn alles für Euch sein?! Power-Mama, Profiköchin, Karierrefrau (nur bitte nicht erfolgreicher als Ihr), Haushälterin, voller Gelassenheit und Nachsicht und dazu noch ununterbrochen ausgeschlafen, sexy und guter Laune?! Oder so… Da wird man wohl von Euch noch ein bisschen Normalmaß erwarten dürfen!

An dieser Stelle muss ich mal gerade betonen, dass dieser Artikel mit einem Augenzwinkern zu lesen ist. Wiezum Beispiel Schaps weiß, bin ich alles andere als so eine Emanzen-Trutsche. Und stolz drauf! Was ich hier nur zum Ausdruck bringen möchte ist, dass dieser ganze Humbug von wegen „aktuelles Männer- oder Frauenbild“ niemanden zu sehr irritieren oder gar aus der Bahn werfen sollte. Jeder, der meinen Blog liest, darf getrost so bleiben, wie er ist, und muss sich nicht irgendeinem Bond oder sonstwem angleichen. So, wie Ihr seid, ist die Welt mit Euch am Glücklichsten. Ihr seid super so, wie Ihr seid! Alle! Männlein und Weiblein!


Männlein oder Weiblein? Das Psychotest-Stöckchen

Samstag, 8.November 2008

Bei Andrea habe ich mir gerade ein nettes Stöckchen aufgegabelt, in dem es darum geht, herauszufinden, ob meine weibliche oder männliche Seite überwiegt. Na, mal sehen!

DEINE WEIBLICHE SEITE:
[x] Du gehst hin und wieder gerne shoppen
[ ] Du trägst Eyeliner
[x] Du hälst Cheerleading für einen Sport
[ ] Du hasst es, die Farbe schwarz zu tragen
[x] Dir gefällt es, ins Einkaufszentrum zu gehen
[x] Du magst es, eine Maniküre/ Pediküre zu bekommen
[x] Du trägst gerne Schmuck (Ketten, Ohrringe, Armbänder)
[x] Du hast geweint, als du dir Titanic angesehen hast
[ ] Röcke nehmen einen großen Teil deines Kleiderschranks ein
[x] Shopping ist eines deiner Liebsten Hobbies
[ ] Du magst den Film Star Wars nicht
[ ] Du machst Leichtatlethik oder hast es mal gemacht
[ ] Du brauchst eine Stunde oder länger um dich fertig zu machen
[ ] Du lächelst/ lachst viel mehr als du solltest
[ ] Du hast 10 oder mehr Paar Schuhe
[x] Dir ist es wichtig, gut auszusehen
[x] Du magst es, Kleider zu tragen
[x] Du benutzt Deo/Parfum
[x] Du benutzt sehr oft das Wort “süß”
[ ] Du magst High Heels
[x] Du hast als Kind mit Puppen gespielt
[ ] Du magst es, andere zu schminken
[x] Du magst es im Mittelpunkt zu stehen
[x] Pink ist eine deiner Lieblingsfarben
TOTAL = 14

DEINE MÄNNLICHE SEITE:
[x] Du trägst Kapuzenjacken
[x] Du trägst Jeans
[ ] Hunde sind besser als Katzen
[ ] Du findest es lustig wenn sich jemand wehtut
[ ] Du spielst mit Jungs in einem Team oder hast es mal
[ ] Shoppen ist Folter
[ ] Traurige Filme stinken
[ ] Du hast eine XBOX/PS2/PS3
[x] Du hast als Kind mit Autos gespielt
[ ] Du wolltest schon mal Feuerwehrmann werden.
[ ] Du hast/hattest einen GB/DS oder SEGA
[x] Du hast dir die Ninja Turtles angeschaut oder tust es immer noch
[ ] Du schaust dir Sport im Fernsehen an
[ ] Dir gefallen Kriegsfilme
[x] Du fragst deinen Vater um Rat.
[ ] Du hast ungefähr eine Trillionen von Caps
[ ] Du sammelst Sammelkarten oder hast es mal
[ ] Du trägst Boxershorts
[ ] Du findest es komisch/ blöd eine Pyjamaparty mit anderen Leuten zu schmeißen
[x] Grün, schwarz, blau oder silber ist eine deiner Lieblingsfarben
[x] Du liebst es, Spaß zu haben und dabei ist dir egal was andere über dich denken
[ ] Du machst Sport
[x] Du redest auch mit vollem Mund
TOTAL = 8

Okay, jetzt bin ich erleichtert! Also überwiegt bei mir doch ziemlich deutlich die weibliche Seite. Aber ein paar Punkte muss ich (typisch Frau!) hier doch noch eben kommentieren:

Chearleading ist kein Sport? Ich habe Röcke und trage sie auch gerne, aber sie nehme keinen großen Platz in meinem Kleiderschrank ein! Das mit dem Fertigmachen kommt immer auf den Anlass an! SOLL man nur eine bestimmte Menge lachen?!? Und ich lasse sogar meine Tochter mit Autos spielen, weil es ihr offensichtlich Spaß macht – warum auch nicht!

Ich reiche dieses Stöckchen einfach mal weiter an Schaps, Schonzeit (ich weiß, der hat es auch schon von Andrea, aber ich bin echt neugierig!) und Zimtapfel, also an meine Bloggerfreunde aus Kiel mit lieben Grüßen in den heimatlichen Norden!

🙂


Liebesheirat

Samstag, 11.Oktober 2008

Gestern bin ich auf einer Hochzeit gewesen, von der ich hier erzählen möchte, weil sie mir im wahrsten Sinne des Wortes auf eine sehr schöne Art und Weise die Sprache verschlagen hat.

P., ein Bassist aus dem wunderbaren Chor, in dem ich seit Mai mitsinge, hat seine Freundin L. geheiratet, und der Chor durfte im Standesamt anwesend sein und die Trauung musikalisch begleiten. Für P. und L. ist es soweit ich weiß jeweils die zweite Ehe, beide sind so um die fünfzig Jahre alt und haben bereits erwachsene Kinder. Das erwähne ich hier nur, damit Ihr Euch ein Bild von der ganzen Sache machen könnt.

Was diese Trauung und die Beziehung der beiden aber für mich – die ich sie eigentlich kaum kenne – so besonders macht, ist, wie natürlich und ehrlich die beiden ihre Verliebtheit und Vertrautheit leben und zeigen können. Vor einigen Wochen hatten wir ein Grillfest vom Chor aus, zu dem P. seine L. mitbrachte, und ich musste den ganzen Abend über immer mal wieder zu den beiden hinschielen, weil ich so schön fand, wie sie miteinander umgegangen sind. Von ihren Hochzeitsplänen zu hören, hat mich sehr gerührt, und ich habe mich schon lange darauf gefreut, die Trauung miterleben zu dürfen.

Und dann war es soweit. Man versammelte sich im Trauzimmer, und der Chor stimmte das erste Lied an. Mit diesem Lied, das wohl für die Beiden eine ganz besondere Bedeutung hat, hat P. L. überrascht. Ich hatte das große Glück, von meinem Platz aus das Brautpaar von Vorne sehen zu können. Und kaum waren die ersten Töne erklungen, breitete sich ein so gerührtes, glückliches Strahlen im Gesicht der Braut aus! Ich bekam einen solchen Rührungskloß im Hals, dass ich kaum weitersingen konnte. P. erwiderte dieses glückliche Lächeln, und während des ganzen Liedes sahen die beiden einander in die Augen. Und in diesem Blick lag so viel Liebe und Zärtlichkeit, so viel Innigkeit, Einverständnis und stilles Glück, dass ich es gar nicht in Worte zu fassen vermag. Ein Blick, der so vieles sagte, der dem anderen von ganzem Herzen und aus ganzer Seele Ja zu sagen schien… Es war einfach so wunderschön anzusehen, und mir ging es nicht allein so: Viele Anwesende waren zutiefst bewegt angesichts dieser Liebesheirat. Ich selber bekomme jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke!

Es wurde noch eine sehr schöne Trauzeremonie, und auch abends wurde noch fröhlich gemeinsam gefeiert, getanzt und gesungen. Im Rahmen eines Andenkens an die Hochzeit für das Brautpaar wurden die Gäste zwischendurch gefragt, welche Wünsche und Gedanken sie den Beiden mit auf den gemeinsamen Weg geben wollten. Für mich gab es nur eine Antwort:

Liebe L., lieber P., ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr einander immer wieder so in die Augen blicken könnt und werdet, wie Ihr es während Eurer Trauung getan habt. Dann wird alles gut bleiben.

Danke für diese bewegenden Momente!


Hölzerne Hochzeit

Donnerstag, 2.Oktober 2008

Vor einigen Tagen haben mein Liebster und ich unseren fünften Hochzeitstag gefeiert und aus diesem Anlass endlich mal wieder die Videoaufnahmen von unserem „schönsten Tag“ angesehen. Es waren wunderschöne Erinnerungen an einen traumhaften und unvergesslichen Tag, der der Auftakt zu einer glücklichen, harmonischen, lustigen, abenteuerlichen und jeden Tag lebenswerten Ehe war. Ich würde jederzeit wieder Ja zu meinem Mann sagen und habe noch keinen Augenblick daran gezweifelt, damals die richtige Wahl getroffen zu haben. Zumal es sonst unsere hinreißende Tochter nicht gäbe – nicht auszudenken!

Beim Ansehen des Hochzeitsvideos durften wir auch eine sehr geistreiche und amüsante Rede nochmals erleben, die mein Onkel damals gehalten hat. Sie bestand aus einer Reihe geschickt verknüpfter Zitate rund um das Thema Hochzeit und Ehe, von denen ich Euch hier ein kleines „Best of“ wiedergeben möchte.

„Jawohl, Frauen sind anders. Bevor der Mann mit seinem Heiratsantrag zu Ende gekommen ist, hat sie im Geiste schon jedes einzelne Zimmer ihrer späteren gemeinsamen Wohnung bis ins letzte Detail möbliert.“ (Anonym)

„Ich glaube nicht, dass ich mich jemals an die modernen Hochzeiten gewöhnen werde. Gestern war ich auf einer, bei der der Bräutigam in seine Tasche griff, den Ring hervorholte und ihn der Braut zärtlich durch den Bauchnabel fädelte.“ (Robert „Bob“ Orben)

„Wenn man heute ein Mädchen in aller Form um seine Hand bittet, fällt es vor Schreck aus dem Bett.“ (Frank Summers)

„Heiraten ist eine wunderbare Sache, so lange es nicht zur Gewohnheit wird.“ (William Somerset Maugham)

„Ehe ist gegenseitige Freiheitsberaubung in beiderseitigem Einvernehmen.“ (Oscar Wilde)

„Das Geheimnis einer langen Ehe? Ganz einfach: Man muss nur die richtige Frau finden und alt genug werden.“ (Gordon A. Craig)

„Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortgeht.“ (Heinz Rühmann)

„Richtig verheiratet ist erst der Mann, der jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.“ (Alfred Hitchcock)

„Eine glückliche Ehe ist eine solche, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist.“ (Loriot)

„Das Geheimnis einer glücklichen Ehe besteht darin, einer Serienaufführung immer wieder Premierenstimmung zu geben.“ (Max Ophüls)

„Wer sich die Liebe einer Frau erhalten will, sollte ihr gelegentlich mal etwas anderes schenken als sein uneingeschränktes Vertrauen.“ (Anonym)

„Mit jeder Hochzeit gewinnt der Gemüsehändler, was der Blumenhändler einbüßt.“ (Anonym)

„Man sollte mit einem Ehemann umgehen wie mit einem Schoßtier: Drei Mahlzeiten täglich, eine lange Leine, nicht beim Essen stören und viel Streicheln.“ (Anonym)

„Ein Mädchen, das einen Soldaten heiratet, macht keine schlechte Partie: Er versteht zu kochen, kann nähen, muss gesund sein und das Wichtigste: Er ist gewohnt zu gehorchen.“ (Charles de Gaulle)

„Lieben heißt, alle Fehler und Unzulänglichkeiten des Anderen zu kennen und sich nichts daraus zu machen.“ (Dorothy Dix)

„Liebe ist das Einzige, was wächst, indem wir es verschwenden.“ (Ricarda Huch)

Und last, but not least: Der Spruch, mit dem wir alle unsere Lieben (z.B. auch Dich, Bruderherz) zu unserer Hochzeit eingeladen haben:

„Menschen sind Engel mit nur einem Flügel. Sie können nur fliegen, wenn sie einander umarmen.“ (Luciano Crescenzo)

Und nach fünf Jahren Ehe fliegt es sich immer noch ganz hervorragend, Schatz!


Die Arme eines Mannes

Samstag, 23.August 2008

Gestern abend saß ich gemütlich vor dem Fernseher und sah mir ein paar Folgen der Golden Girls an, als ich plötzlich über einen Satz stolperte, der für mich viel Wahres enthält. Überraschenderweise stammt er von Rose und ist absolut nicht komisch oder dumm oder so, sondern einfach… tja, wahr eben. Sie sagte:

„Ich finde, dass die Art, wie dich ein Mann in den Armen hält, viel Aufschluss über ihn gibt.“

Ich wurde in meinem knapp 30jährigen Leben schon von dem einen oder anderen paar Arme gehalten, in den verschiedensten Situationen und mit den verschiedensten Hintergründen. Ich kenne viele unterschiedliche Umarmungen. Starke und schwache, ehrliche und geheuchelte, schmerzende und wohltuende, tröstende, schlappe, Kraft spendende oder solche, bei denen ich das Gefühl hatte, hier selber stützen zu müssen… Manche wollten deutlich mehr als nur umarmen, manche lösten bei mir den Wunsch nach mehr aus, manche waren ein Ausdruck der Freude, manche einer des Abschieds, manche machten glücklich, manche eher beklommen, und manche hielten nicht das, was ich mir vorher von ihnen versprochen hatte. Ich denke, diese Umarmungen kennt ihr alle irgendwie. Ich umarme gerne und viel und jeden, den ich irgendwie mag, Männlein und Weiblein.

Doch zurück zum Zitat von Rose. Ich habe es schon erlebt, dass ich mich bei einem Mann sehr wohl gefühlt habe und es auch ziemlich geknistert hat. Ich sehnte mich nach einer Umarmung und versprach mir sehr viel davon. Und dann war diese Umarmung nur… schlapp, kraftlos, wie mit Weichspüler behandelt. Damit kann ich persönlich nichts anfangen. Es ist genau so wie mit diesem Waschlappen-Händedruck. Ich mag lieber einen festen, ehrlichen Händedruck (und zwar von Frauen und von Männern!) und nicht dieses Gefühl, oha, jetzt hätte ich fast was kaputt gemacht…! Und das Gleiche gilt eben auch für Umarmungen. Ich möchte fest gehalten werden, mich geborgen und als Frau fühlen, und zwar nicht als zarte, zerbrechliche Frau, die man(n) um Himmels Willen nicht zu fest anfassen darf, sondern als Frau, die festzuhalten sich lohnt.

Für mich ist die Art und Weise, wie mich ein Mann in seinen Armen hält, sehr vielsagend und wichtig – wie wichtig, dass habe ich erst gemerkt, als ich meinen Mann kennen gelernt habe. An dieser Stelle muss ich zum tausendsten Mal oder so meiner lieben Schwiegermama all meinen Dank sagen, denn eigentlich ist sie „Schuld“ daran, dass mir ihr Sohn so imponiert hat. Sie hat ihm nämlich beigebracht, dass man(n) eine Frau eben fest im Arm halten sollte und nicht weich-waschlappig. Das gilt für Umarmungen ebenso wie (vielleicht vor allem) für das Arm-in-Arm-gehen. Von Anfang an habe ich es geliebt, mich in den Armen meines Mannes (der damals noch nicht einmal mein Freund war) zu befinden. Ich habe mich dort immer geborgen und sicher und gleichzeitig respektiert und geliebt gefühlt und tue das immer noch – für mich die perfekte Mischung und die perfekte Umarmung. Und ich wünschte, mehr Mütter würden ihren Söhnen sagen, wie man eine Frau in den Armen hält (vom Händedruck ganz zu schweigen), denn das würde sicher in Zukunft vielen Frauen inklusive meiner Tochter irgendwann in tausend Jahren gefallen. Ich jedenfalls habe mir das für meine Kinder fest vorgenommen – sofern sie es nicht eh schon von ihrem Vater lernen.