Uns gehts gut!

Sonntag, 6.Dezember 2009

Ja, ich weiß, ich mache mich schon wieder so furchtbar rar hier zurzeit… Das ist aber keine Grund zur Sorge, es geht uns allen sehr gut. Herr Sichtfeld durchlebt den üblichen Dezemberstress auf der Arbeit, was sich natürlich auch auf mein häusliches Arbeitspensum auswirkt, daher komme ich im Moment kaum an den Computer. Wenn Sichtfeldchen mittags schläft, dann lege ich mich ebenfalls hin, da ich durch die Schwangerschaft deutlich müder bin als sonst, und abends geht es dann ans Bügeln, Wischen, Wäsche waschen usw. oder eben daran, Adventskalender zu basteln und Weihnachtsdeko im Haus zu drappieren. Von daher entschuldigt bitte meine häufige Abwesenheit!

Ach übrigens, Baby Sichtfeld hat inzwischen sein Geheimnis preisgegeben und wir wissen jetzt endlich, was „es“ wird. Für diejenigen, die das nicht wissen möchten, schreibe ich das jedoch erst ans Ende dieses Artikels. Wir freuen uns jedoch riesig darüber und sind schon sehr gespannt auf die Veränderungen, die uns so bevorstehen. Baby Sichtfeld geht es super, mir bis auf nerviges, aber zu Glück behandelbares Sodbrennen auch. Wir haben gerade die Hälfte der Schwangerschaft hinter uns.

So, und nun will ich die Neugierigen unter Euch nicht länger auf die Folter spannen:
Sichtfeldchen bekommt im April…
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Geschafft!

Donnerstag, 5.November 2009

Ich wage mal ganz vorsichtig zu behaupten, dass die blöde Anfangsphase der Schwangerschaft nun vorbei ist. Nachdem mir neun (!) Wochen lang rund um die Uhr schlecht war, geht es mir nun endlich seit einer Woche gut, und ich fühle mich jeden Tag tatkräftiger und energiegeladener. Wie es eben so sein soll im zweiten Schwangerschaftsdrittel! 🙂

Unser Knirps scheint übrigens ein kleiner Geheimniskrämer zu werden: Er oder sie wollte heute beim Ultraschall partout nicht preisgeben, ob er oder sie denn nun eigentlich ein Er oder eine Sie ist. So müssen wir unsere Neugier also weitere vier Wochen bis zum nächsten Untersuchungstermin zügeln… 😦


Reiselust

Samstag, 11.Juli 2009

Es ist wieder einmal soweit: In wenigen Stunden werden Sichtfeldchen und ich in Hamburg aus dem Flugzeug steigen, um zwei wundervolle Sommerwochen in meiner Lieblings- und Heimatstadt Rendsburg zu verbringen. Wir freuen uns wie verrückt, und Sichtfeldchen erzählt ständig, dass wir mit einem Flugzeug fliegen werden und dass wir dann bei Oma, Opa und Dada (Opas Hund) sein werden. Sie kann es kaum erwarten, Dada mit Opas Hilfe wieder ein Leckerli geben zu dürfen, und ich bin mir sicher, wir werden eine tolle Zeit haben und viele liebe Menschen wiedersehen. Das einzig Traurige daran ist, dass Herr Sichtfeld nicht mitkommen kann, denn er hat seinen gesamten Urlaub bereits beim Umzug verbraten…


Sichtfeldchens großer Auftritt

Freitag, 5.Juni 2009

Morgen sind wir zur Hochzeit von Herrn Sichtfelds Cousine eingeladen. Das im Vorfeld entstandene Kleiderproblem habe ich zum Glück noch lösen können…! 😉

Was aber viel interessanter ist: Sichtfeldchen soll Blumen streuen! Das haben wir in den letzten Tagen extra mit ihr geübt, und sie hat es auch ganz toll gemacht – ob das nun morgen vor so vielen fremden Menschen auch klappen wird, ist noch eine andere Frage. Aber eines steht fest: Sie wird ein hinreißender Anblick sein – noch mehr als sonst! Ihr Großeltern haben ihr ein wunderschönes Kleidchen besorgt, aus cremefarbenen Organza, in dessen Saum frei bewegliche Blüten eingenäht sind…! Auf den feinen blonden Haaren wird sie einen Blütenkranz tragen, und dazu natürlich das obligatorische Blumenkörbchen. Ich bin total gespannt und glaube, sie wird aussehen wie eine kleine Prinzessin. Mal sehen, wie lange die Sachen überleben! 🙂

Zumindest fühlt sie sich darin wohl und benimmt sich wie ein typisches Mädchen – das kennen wir gar nicht von ihr! Sie spreizt die Arme zur Seite, läuft zum Spiegel, dreht sich davor hin und her und bewundert sich mit einem verzückten Lächeln im Gesicht… Und das schon mit Eindreiviertel! Das muss am zweiten X-Chromosom liegen…


Abendprogramm

Sonntag, 10.Mai 2009

Und schon wieder ein Grund zur Vorfreude!

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Nachwirkungen

Donnerstag, 30.April 2009

Nun ist der Umzug also vorbei, und gestern sind die letzten angereisten Helfer wieder abgereist. Seit gestern sind wir also als Familie allein in unserem neuen Haus, und was soll ich sagen? Wir fühlen uns SAUWOHL! Der Umzug ist super über die Bühne gegangen, dank vieler hilfsbereiter Freunde und Familienmitglieder, die meisten Kartons sind ausgepackt (der Rest ist im Keller außer Sicht 😉 ) und die neue Sofagarnitur ist bereits geliefert. Also steht dem Wohlfühlen nichts mehr im Weg.

Leider hat es Sichtfeldchen nun erwischt, sie hat seit vorgestern ziemlich hohes Fieber (um die 39,5°C). Wir führen das auf all die Unruhe und Umgewöhnung der letzten Wochen zurück, und haben das Gefühl, dass sie nun einfach mal wieder Ruhe, einen geordneten Alltag und gaaanz viel Mama und Papa braucht. Das tut uns allen Dreien gut, denn in der heißen Phase des Umzugs haben wir uns fast gar nicht zu Gesicht bekommen, da Sichtfeldchen fast immer mit den verschiedenen Großeltern unterwegs war. Nun kehrt wieder Ruhe und Gelassenheit ein, und wir genießen die letzten freien Tage von Herrn Sichtfeld, bevor er am Montag wieder zur Arbeit muss.

To-Do´s fürs Wochenende sind übrigens das Aufbauen der von Opa Sichtfeld gestifteten Sandkiste und natürlich das Angrillen im neuen Garten! 🙂


Der Traum vom Haus XI

Freitag, 24.April 2009

Ihr Lieben,

morgen ist es soweit: Der Tag des Umzugs steht unmittelbar bevor, und wir verbringen nun die letzte Nacht in unserer alten Wohnung. Nachdem wir in den letzten Tagen von früh bis spät durchgepowert haben, bin ich jetzt zum Umfallen müde und freue mich auf mein Bett – aber noch mehr freue ich mich auf morgen! Alles hat bis zur letzten Sekunde noch genau nach unseren Vorstellungen Form angenommen, sodass wir nun einem hoffentlich reibungslosen Einzug entgegensehen können.

Online werde ich bald wieder sein, denn unser Internetproblem hat sich zum Glück geklärt. Dennoch muss ich mich hier in der nächsten Zeit erst einmal rar machen, denn Ihr wisst ja selbst, dass mit der ersten Nacht im neuen Heim der Umzug noch längst nicht vorüber ist… Aber ich komme bald wieder, versprochen!

Ich denke an Euch! Alles Liebe,

Eure Mareike


Der Traum vom Haus IX

Freitag, 3.April 2009

Nur zwei kleine, aber ganz und gar nicht unwichtige News heute:

1. Der Termin für die Hausübergabe steht: nächste Woche Donnerstag wechseln die Schlüssel ihre Besitzer! Das ging jetzt doch ganz schön schnell rum, dieses halbe Jahr Wartezeit, nicht wahr?! Haupt-Umzugstag wird dann der 25.4. sein – vorher müssen ja noch verschiedene Handwerker ihren Job tun…

2. Herr Sichtfeld hat seit heute nachmittag Urlaub – für vier Wochen! Sichtfeldchen und ich freuen uns wie verrückt! 🙂


Fremdsprachenkenntnisse

Donnerstag, 19.März 2009

Dass Sichtfeldchen sich ganz nach ihrem eigenen Rhythmus entwickelt wissen ja inzwischen die meisten von Euch. Und das ist auch gut so. Warum soll ich mir (und ihr) Stress machen? Sie lernt es (also z.B. in diesem Fall das Sprechen) schon noch, wahrscheinlich geht es dann wieder von einem Tag auf den anderen los, wie immer bei ihr – und ich habe den Verdacht, dass sie dann gleich „in ganzen Sätzen“ sprechen wird. Ich bin mir sogar sicher, dass sie jetzt schon sehr viel sagen könnte, wenn sie wollte, aber aus irgendeinem Grund hält sie die Zeit noch nicht für reif. Dafür versteht und weiß sie aber unglaublich viel. Fast alles, was wir sagen, setzt sie hervorragend um. Wenn wir z.B. fragen, wo das Buch mit dem „Mann, der lacht“ ist, dann läuft sie los und holt es und schlägt sogar die richtige Seite auf und zeigt auf den lachenden Mann. Dann zeigt sie uns, dass er Schuhe anhat und das auf dem gleichen Wimmelbild aber auch zwei Frauen ohne Schuhe sind. Auf ihre Art erklärt sie ganz genau, was sie uns sagen will. Ich bin davon immer wieder fasziniert!

Der neuste Hit ist es, Tierstimmen nachzumachen, und ich bin immer ganz überrascht, welche Tiere sie dabei so sehr interessieren, dass sie sie nachzumachen versucht. Der Eisbär ist am süßesten, da stößt sie ein richtig tiefes, kehliges Knurren aus, einfach zum Knuddeln! Raben (bzw. Krähen) liebt sie auch sehr, die machen „Kaaaaa – kaaaaaa!“, bei Katzen macht sie das höchste Geräusch, das ihre Stimme zu Stande bringt, und Schafe und Kühe sind einfach „Mmmmmmmmm“. Alles andere macht bei ihr „Da-da“, mit Betonung auf dem zweiten da. Sie liebt Tiere sehr, und da bewährt es sich, dass wir auf dem Land leben und es in Fußgehreichweite Schafe und Lämmer, Hühner, Kühe, Pferde und Ziegen gibt. Und ganz lady-un-like macht sie auch zu gerne die Geräusche von Autos und vom Staubsauger nach, außerdem das „Bong“ von der Kirchturmuhr. Alles wird genauestens kommentiert, nur eben nicht mit „richtigen“ Worten.

Ach ja, und der letzte Schrei bei ihr sind Körperteile. Sie kennt schon sehr viele und kann sie bei sich und bei anderen zeigen. Ganz neu ist jetzt der Popo, den sie uns immer zeigt, wenn sie mal pupsen musste oder wenn die Windel so richtig voll ist. Außerdem hat sie ein kleines süßes Schweinchen namens Piggeldi bekommen – ein absolutes Ausnahmestofftier, denn es hat nicht nur Augenbrauen, sondern sogar einen Bauchnabel! Natürlich hat es auch alles andere wichtige, aber diese beiden Körperteile zeigt Sichtfeldchen eben besonders gerne.

Ich bin gespannt und neugierig, wie es weitergeht mit ihr und ihrer Sprachentwicklung. Ein bisschen verschaukelt komme ich mir ja immer noch vor – sie sagt den ganzen Tag „Papa“ und weiß, wie ein Eisbär macht – aber von „Mama“ noch immer keine Spur… 🙂


Der Traum vom Haus VII

Mittwoch, 11.März 2009

Es wird immer ernster, und ich platze bald vor lauter Vorfreude! Gestern abend waren wir in unserem zukünftigen Haus und haben mit den Vorbesitzern verschiedene Kleinigkeiten geregelt, wie z.B. Strom-, Gas- und Wasseranschlüsse, Müllabfuhr und Telefonanschlüsse. Bei dieser Gelegenheit haben wir auch gleich nochmal einige der Zimmer auf uns wirken lassen, und so langsam nimmt meine innenästhetische Hausplanung Gestalt an. Die Kinderzimmer, Schlaf- und Wohnzimmer sowie Küche und Diele sind in meinem Kopf fertig geplant. Ein bisschen nachdenken muss ich noch über die Decken der drei (!) Badezimmer und über das Treppenhaus, aber das sind eher Peanuts gegenüber meinem Hin und Her mit den anderen Zimmern. Ich verrate dennoch an dieser Stelle nicht mehr, sondern stelle lieber Fotos ein, wenn die Räume fertig sind.

Jetzt steht natürlich noch jede Menge Zeugs auf unserer To-Do-Liste, bevor dann der eigentliche Umzug losgeht. Wir müssen uns mit den Handwerkern absprechen, Wandfarben und Bodenbeläge organisieren, verschiedene Sachen noch kaufen (z.B. ein lichtdichtes Vel*x-Thermorollo, Treppenschutzgitter, einen Sat-Receiver usw.) und die Helfer für den Umzug organisieren. Und dann sollten wir vielleicht auch irgendwann schonmal anfangen zu packen…

Der Hauptumzugstag wird übrigens der 25. April sein – das sind noch 45 Tage! Nur noch! Dieses halbe Jahr Wartezeit ist nun doch ganz schön schnell vergangen, und wie gesagt, ich freu mich wie verrückt!

Hier bei Euch werde ich mich allerdings in der nächsten Zeit etwas rar machen, denn die Zeit, in der Sichtfeldchen schläft, muss ich ab jetzt auch für andere Dinge nutzen, nicht nur zum Bloggen. Hier türmt sich z.B. schon wieder ein Riesenhaufen Zeugs, das noch bei Eb*y eingestellt werden will, damit wir es nicht mit ins neue Haus schleppen müssen… Na los, Mareike, raff Dich auf, Augen zu und durch. Alles, was Du anpackst, bringt Dich dem Haus wieder einen Schritt näher. Juhuuu!!!


Freitagspläne

Sonntag, 8.März 2009

Ich freu mich! Warum? Worauf? Seht selbst:

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Der Traum vom Haus VI

Sonntag, 1.März 2009

Hilfe.

Auf unserem Couchtisch breiten sich Farbproben und Teppichmuster aus, und ich merke gerade, dass ich ein bisschen überfordert bin. Im nächsten Monat ist der Umzug, ab dem 8. April dürfen wir in unser neues Haus und dort die neuen Böden verlegen und die Wände streichen. Mehr ist zum Glück nicht nötig, bevor wir umziehen – bis auf den Umbau des Dachstudios, aber das sei hier mal egal. Fakt ist: Wir kommen nun langsam in die heiße Entscheidungsphase. Ich befasse mich derzeit mit den Bodenbelägen und Wandfarben und merke dabei, das mir da jemand zum Austauschen fehlt – jemand mit Erfahrung! Mein liebster Ehemann neigt nämlich was die Innenausstattung betrifft eher zum Minimalismus (= weiße Wände, graue Teppiche), von daher bin ich leider (oder glücklicherweise) auf mich allein gestellt, denn er lässt mir freie Hand und hat sich nur ein Vetorecht erbeten, wenn ich allzu überkandidelte Vorschläge liefere.

Und nochmals: Hilfe.

Das ist sehr ernst gemeint. Zuerst mal eine Frage an alle Mütter und Väter unter Euch oder diejenigen, die ein entsprechend gutes Vorstellungsvermögen oder einfach Ahnung haben: Was für einen Bodenbelag sollen wir für die Kinderzimmer nehmen? Freunde empfahlen mir Kork, weil angenehm warm und nicht so hart wie Laminat (was sowieso ausscheidet). Der Typ neulich im Fachhandel für Bodenbeläge aller Art dagegen meinte, er würde auf jeden Fall Teppich nehmen, weil weicher, wärmer, gemütlicher und trotzdem leicht zu reinigen – sofern man etwas ordentliches nimmt. Ich persönlich tendiere auch zu Teppich, weil man da einfach mehr Gestaltungsmöglichkeiten (sprich Farben und Strukturen) hat als bei Kork. Gibt es jemanden unter meinen werten Lesern und Leserinnen, der mir davon aus bestimmten Gründen abraten möchte? Was habt Ihr in Euren Kinderzimmern? Und im Schlafzimmer? Seid Ihr damit glücklich, und wenn nein, warum nicht?

Mein anderes Problem sind diese vielen wunderschönen Farben. In den Prospekten, im Internet und im Fernsehen sieht immer alles so toll aus, aber passt das auch zu uns und vor allem zu unseren Möbeln? Über die folgenden Räume komme zerbreche ich mir den Kopf:

a) Unser Schlafzimmer. Wir haben die Serie M.A.L.M. vom Möbelschweden in Birkenfurnier und sind ansonsten recht flexibel. Der Raum hat eine Dachschräge mit Fenster, ein großes senkrechtes Seitenfenster und zwei Türen (zum Flur und zu unserem eigenen Badezimmer, yeah!), diese sind soweit ich weiß Buche, also ein warmes Mittelbraun. Hat jemand Ideen? Und was für einen Boden dazu?

b) Sichtfeldchens Zimmer. Ihre Möbel sind weiß mit etwas Ahorn. Auch ihr Zimmer hat eine Dachschräge mit Fenster, ein großes senkrechtes Fenster und eine Tür. Ich möchte ihr Zimmer gerne mädchenhaft, aber nicht kitschig haben, also z.B. nur eine Wand in rosa oder malve oder so. Vielleicht kann man da mit Schmetterlings-Tattoos arbeiten oder irgendwas in der Art…? Und was mache ich hier mit dem Boden?

c) Das andere Kinderzimmer. Es sollte aus verständlichen Gründen neutral bleiben, also z.B. vanillegelb oder so. Teppich? Kork? …???

d) Die Küche. Wir übernehmen die zehn Jahre alte Küche unserer Vorbesitzer, sie ist mit weißem Holz verkleidet und echt neutral vom Stil her. Der Boden ist weiß gefliest und soll auch so bleiben. Außerdem kommt noch eine Sitzecke in Buchenfurnier mit hinein. Ich denke da z.B. an ein Lindgrün oder Türkis, oder vielleicht auch ein sonniges Gelb? Wie sieht das bei Euch aus?

Die anderen Räume kriege ich schon irgendwie hin, auch wenn ich vor dem Wohnzimmer am meisten Respekt habe. Es ließe sich hier schwer beschreiben, denn wir übernehmen auch die Vorhänge unserer Vorbesitzer sowie den Teppich, sind also farblich arg eingeschränkt.

Ich wäre Euch allen echt unendlich dankbar für Vorschläge aller Art, für Erfahrungen, Tipps und Kritiken. Ich hab doch noch nie ein ganzes Haus farblich gestaltet – ich hab echt richtig Bammel davor, dass es nachher irgendwie blöd aussieht. Andererseits liebe ich diese Planerei und freue mich total  darauf, dass es bald losgeht und ich uns ein richtig gemütliches, schönes Zuhause schaffen darf… 🙂

Also, lasst Euren Ideen freien Lauf – ich bin schon sehr gespannt! Übrigens, Schonzeit – liebstes Bruderherz – bitte: KEIN ORANGE! (sorry!)


Liebeserklärung

Donnerstag, 26.Februar 2009

Ich vermisse Dich. Und ich freue mich wie verrückt auf Dich. Viel zu lange schon habe ich Dich einfach liegen gelassen, gebettet auf dem dunkelblauen Samt, mit dem Dein Kasten ausgekleidet ist und der so wunderbar zu Deinem rotbraunen Holz passt. Sehnsuchtsvoll öffne ich den Koffer, hebe das Tuch an, und da liegst Du vor mir, in all Deiner Schönheit und nach den Jahren der Abstinenz noch immer fast perfekt gestimmt. Meine Finger streichen über Deinen kühlen, glatten Körper, berühren andächtig Deine Saiten. Ich nehme Dich heraus und atme Deinen Duft ein. Das Gefühl, Dich in der Hand zu halten und an die Schulterbeuge zu legen, Dein Gewicht, die leisen Geräusche, die Du bei jeder Berührung von Dir gibst – all das löst so viele wunderschöne Erinnerungen in mir aus. Was haben wir alles miteinander erlebt. Du hast mich wachsen sehen, immer besser haben wir gemeinsam gespielt. Die unvergesslichen Unterrichtsstunden bei Frau T., immerhin elf Jahre lang – Bach, Haydn, Paganini, Rubinstein, Bartok… Und die wundervolle Zeit im Orchester – Grieg, Mussorgsky, Elgar, Beethoven, Gluck, und wiederum Bach… Und wo haben wir schon überall gemeinsam geklungen, sogar ganz bis nach Italien! Deine, unsere Musik war das Erste, das mein Mann von mir kennen lernte, damals auf der Hochzeit, weißt Du noch? Damals, als wir uns noch so gut kannten, als wir uns täglich, oft stundenlang sahen…

Wie konnte es nur so weit kommen? Wie konnte ich Dich nur so lange ruhen lassen? Immer wieder wurde ich von Sehnsucht gepackt, Dich wieder zur Hand zu nehmen, besonders nach dem Besuch eines Konzerts – und immer wieder habe ich mich nicht getraut, Dich erklingen zu lassen, aus Angst vor den Nachbarn – wie konnte ich nur? Ich vermisse Dich so sehr, und ich sehne mich danach, eines Tages wieder mit Dir gemeinsam so zu erklingen, wie wir es vor Jahren einmal vermochten…

Es wird alles gut. Wir werden bald in einem Haus leben, in dem ich Dich wieder spielen kann, und wir werden gemeinsam wieder Unterricht nehmen und mit dieser Hilfe wieder zueinander finden. Und wer weiß? Vielleicht wird mein Traum ja doch eines Tages wahr – gemeinsam mit Dir…?

Für Dich, meine geliebte Violine, ist dieses Stück, das Cantabile von Paganini – eines der letzten Stücke, die wir im Unterricht zusammen gespielt haben…

… und hier ist mein Traum: Ich möchte einmal in meinem Leben mit Dir zusammen das Brandenburgische Konzert Nr.3 von Bach spielen, aus dem hier der dritte Satz erklingt:

Trotz allem immer

Deine Mareike


Diesen Film…

Donnerstag, 19.Februar 2009

… werde ich mir mit einer Freundin am Samstag oder spätestens am Dienstag ansehen, und ich bin schon total gespannt! (Schonzeit kann ein Lied davon singen, ihn und Schoni 2 habe ich nämlich gnadenlos ausgefragt, nachdem die beiden den Film ohne mich (!) gesehen hatten.)

Eigentlich bin ich ja ein eingefleischter Krimi-Fan, und mit Fantasy und ähnlichen Genres habe ich eher wenig am Hut, von Klassikern wie „Der Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“ mal abgesehen. Doch dann hat mich die oben genannte Freundin auf die Bis(s)-Romane von Stephenie Meyer aufmerksam gemacht. Ich dachte zunächst, hm, Vampire, naja, eher nicht so mein Ding, doch dann fiel mir der erste Band „Bis(s) zum Morgengrauen“ beim Stöbern in einer Rendsburger Buchhandlung in die Hände, und meine Neugier siegte und ich nahm ihn mit. Und was soll ich sagen?

Ich habe seit Harry Potter 7 (das ich während der Liegephase meiner Schwangerschaft gelesen habe) kein Buch mehr so verschlungen wie dieses! Ich kann nicht einmal so ganz genau festmachen, woran das eigentlich liegt – ich bin einfach darin versunken, eingetaucht in die spannende, emotionale Handlung und die tollen und mysteriösen Charaktere, und ich konnte es nicht mehr weglegen, bis ich es endlich (leider!) durchgelesen hatte. Zum Glück gibt es ja noch drei weitere Bände!

Ich muss dazu vielleicht darauf aufmerksam machen, dass das Buch deutlich an eine ganz bestimmte Zielgruppe gerichtet ist, nämlich an weibliche Teenager. Genau das war auch einer der ersten Sätze von Schonzeit über den Film. Doch auch ich als inzwischen 30jährige (oha!) fühlte mich von diesem Buch nicht nur angesprochen, sondern geradezu gefesselt – vermutlich steckt auch immer noch ein Stück weit mein 17jähriges Ich in mir… 🙂

Mehr möchte ich dazu gar nicht verraten, wer neugierig geworden ist, lese einfach selber drauflos – Band 1 und 2 sind sogar bereits als Taschenbücher erhältlich. Und ich fiebere derweil dem Film entgegen und versinke komplett im zweiten Buch „Bis(s) zur Mittagsstunde„…


Heimat, ich koooooomme!

Sonntag, 1.Februar 2009

Sichtfeldchen und ich werden uns heute Mittag dank Luftha*sa in die Lüfte erheben und für zwei Wochen in meine Heimatstadt Rendsburg reisen. Wir freuen uns schon riesig darauf, die Großeltern Sichtfeld, den Patenonkel und viele liebe Freunde (Schoni, Linda, Noraksa,…) wieder zu sehen und eine schöne Zeit mit ihnen zu verbringen, die hoffentlich gaaanz langsam vorbeigeht. Schade nur, dass Herr Sichtfeld beruflich so eingespannt ist, dass er uns nicht begleiten kann… Und hier bzw. hier geht es hin: