Reiselust

Samstag, 11.Juli 2009

Es ist wieder einmal soweit: In wenigen Stunden werden Sichtfeldchen und ich in Hamburg aus dem Flugzeug steigen, um zwei wundervolle Sommerwochen in meiner Lieblings- und Heimatstadt Rendsburg zu verbringen. Wir freuen uns wie verrückt, und Sichtfeldchen erzählt ständig, dass wir mit einem Flugzeug fliegen werden und dass wir dann bei Oma, Opa und Dada (Opas Hund) sein werden. Sie kann es kaum erwarten, Dada mit Opas Hilfe wieder ein Leckerli geben zu dürfen, und ich bin mir sicher, wir werden eine tolle Zeit haben und viele liebe Menschen wiedersehen. Das einzig Traurige daran ist, dass Herr Sichtfeld nicht mitkommen kann, denn er hat seinen gesamten Urlaub bereits beim Umzug verbraten…

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Entspannter Reisen mit Sicht-Feld

Dienstag, 3.Februar 2009

Da stand doch neulich am Flughafen Köln-Bonn eine echte Rabenmutter auf dem Rollfeld! Ist sowas zu fassen? Es wehte ein eisiger Wind, und diese Frau hatte ein kleines Mädchen auf dem Arm, das keine Mütze auf und nicht einmal Schuhe anhatte!!! Ich könnte mich ja ohne Ende aufregen – aber diese Rabenmutter war ich selber… allerdings mit berechtigter Unruhe und Reue im Herzen!

Alles fing so toll an. Herr Sichtfeld hatte uns zum Flughafen gebracht, und nach dem Check-In hatten wir sogar noch genügend Zeit für ein gemeinsames Mittagessen. Kaum hatten wir uns jedoch bei den Sicherheitskontrollen verabschiedet, nahm das Unheil seinen Lauf. Ich musste Sichtfeldchen ja aus dem Buggy nehmen, und während ich selber durchleuchtet wurde, büchste sie auf ihren flinken kurzen Beinchen immer wieder aus, sodass die arme Flughafenmitarbeiterin dreimal von Vorne anfangen musste. Als ich das zappelnde und protestierende Sichtfeldchen anschließend wieder in den Buggy setzen wollte, habe ich mich prompt verhoben und mir Rückenschmerzen und Unbeweglichkeit für den Rest des Tages eingehandelt.

Am Gate angekommen sah ich, dass alle Passagiere noch saßen und dachte mir, dass die Zeit noch reichte, um meine Tochter im Wickelraum um die Ecke noch mal trocken zu legen. Gesagt, getan, doch kaum war die Windel ab, kam eine Durchsage: „Letzter Aufruf für den Flug XY nach Hamburg“ – uuups, das war unserer! Ich habe also Sichtfeldchen  im Turboverfahren angezogen, in der Eile die Stiefelchen in die Tasche gestopft und sie in den Buggy verfrachtet, um dann im Schweinsgalopp zum Gate zu sausen. Die Dame dort lächelte höflich und fragte mich, was ich denn mit dem Buggy nun anfallen wolle. Naja, der würde mir doch an der Flugzeugtür abgenommen, wie immer, oder? Das schon, aber was wollte ich auf der Treppe machen? TREPPE??? Bisher ging es immer durch diesen langen Schlauch direkt vom Ausgang rein ins Flugzeug – heute nicht? Nein, heute nicht. Heute stand unten ein Bus bereit. Na toll! Und mein armes Kind hatte keine Schuhe an!

Mit dem Buggy half mir ein glücklicherweise ebenfalls verspäteter hilfsbereiter Passagier, und wir quetschten uns gerade noch mit rein in den Bus voller ungeduldiger Mitreisender, die mich teilweise ziemlich schräg ansahen – oder habe ich mir das nur eingebildet? Vor dem Flugzeug ging es dann hinaus auf das eiskalte und sehr windige Rollfeld, und ich stand da also mit dem bibbernden Sichtfeldchen auf dem Arm (ich hatte sie mit unter meine Jacke genommen, und immerhin hatte sie die Kapuze von ihrem Wolljäckchen auf) – natürlich ganz hinten in der Reihe. Auch klar! Alle zeigen innerlich mit dem Finger auf diese Rabenmutter da, aber keiner von den Damen und Herren in den dicken Wintermänteln erbarmt sich und lässt uns vor!

Ihr könnt Euch vorstellen, wie erleichtert ich war, als wir endlich im warmen Flugzeug waren, und wir erleichtert ich bin, dass mein innig geliebtes Töchterlein keinen nennenswerten Schaden von dieser blöden Aktion davongetragen hat! Der Flug selber und die Ankunft verliefen dann auch sehr entspannt und schön – und trotzdem hatte ich das Gefühl, seit dem Abschied von Herrn Sichtfeld um Jahre gealtert zu sein…

Nachtrag: Die Rückenschmerzen sind dank einer tollen Massage, einiger Gymnastikübungen, viel Wärme und einer liebevollen (groß-)mütterlichen Behandlung inzwischen wieder fast weg.


Heimat, ich koooooomme!

Sonntag, 1.Februar 2009

Sichtfeldchen und ich werden uns heute Mittag dank Luftha*sa in die Lüfte erheben und für zwei Wochen in meine Heimatstadt Rendsburg reisen. Wir freuen uns schon riesig darauf, die Großeltern Sichtfeld, den Patenonkel und viele liebe Freunde (Schoni, Linda, Noraksa,…) wieder zu sehen und eine schöne Zeit mit ihnen zu verbringen, die hoffentlich gaaanz langsam vorbeigeht. Schade nur, dass Herr Sichtfeld beruflich so eingespannt ist, dass er uns nicht begleiten kann… Und hier bzw. hier geht es hin:


Bloggerdeutschland

Montag, 29.Dezember 2008

Auf unserer obligatorischen Reise zu den Schwiegereltern musste ich an einige von Euch ganz besonders denken, denn ich bin quasi an Eurer (Ex-)Haustür vorbeigefahren. Auf der A2 ging es an der Heimatstadt von Andrea vorbei sowie am Wohnort vom Ecki, und auf der A1 kamen wir an Schloß Burg vorbei, über das Bonafilia vor einiger Zeit mal etwas geschrieben hat… Ich fand es jedenfalls schön, diese mir bisher nichts sagenden Orte nun mit so netten Menschen in Verbindung bringen zu können!

🙂